Ali Banisadr stellt im Buffalo AKG Art Museum aus

Das Buffalo AKG Art Museum in New York zeigt die Ausstellung „Temple of the Mind“ des Künstlers Ali Banisadr. Die Schau wurde gemeinsam vom Künstler und der Museums-Kuratorin Holly E. Hughes kuratiert.
Im Buffalo AKG Art Museum in New York läuft derzeit die Ausstellung „Ali Banisadr: Temple of the Mind“. Die Schau wurde vom Künstler selbst zusammen mit Holly E. Hughes, der Sammlungskuratorin des Museums, kuratiert. Sie präsentiert Banisadrs Ölgemälde und Bronzeskulpturen im Kontext der permanenten Sammlung des Museums.
Präsentation im historischen Gebäude
Die Ausstellung findet im Robert and Elisabeth Wilmers Building aus dem Jahr 1905 statt, einem neoklassizistischen Gebäude. Dort ist die Sammlung mit Werken aus der Zeit von etwa 1750 bis Ende der 1950er-Jahre untergebracht. Üblicherweise werden in diesem Gebäude keine zeitgenössischen Ausstellungen gezeigt.
Zur Sammlung in diesem Gebäude gehören Arbeiten von Künstlern wie Paul Gauguin, Arshile Gorky und Willem de Kooning. Auch bedeutende Werke von James Ensor, Amedeo Modigliani, Ernst Ludwig Kirchner, Alexander Rodchenko und Jackson Pollock sind dort zu sehen.
Dichte Kompositionen zwischen Abstraktion und Figuration
Banisadrs Gemälde bewegen sich zwischen Abstraktion und Figuration. Die wirbelnden Kompositionen erzeugen beim Betrachter den Eindruck von ständiger Bewegung und belohnen längeres Hinsehen. Diese Wirkung entsteht durch den charakteristischen Malstil des Künstlers mit seinem studierten Automatismus und räumlicher Fluidität, die aus einer besonderen Kombination von Geschwindigkeit und Pinselführung resultieren.
Der Titel der Ausstellung stammt von Albert Pinkham Ryders Gemälde „Temple of the Mind“ aus den 1880er-Jahren. Dieses Werk wiederum bezieht sich auf Edgar Allan Poes Gedicht „The Haunted Palace“ von 1839. Das Gemälde hängt an der Salonwand, die die erste Galerie eröffnet.
Werke der letzten vier Jahre
Alle gezeigten Arbeiten entstanden in den letzten vier Jahren. Sie sind über das gesamte Museum verteilt, wobei in mehreren Galerien jeweils ein einzelnes Werk platziert wurde. Keine der Arbeiten wurde speziell für die Ausstellung geschaffen oder explizit als Reaktion auf die Sammlung entwickelt.
Die Kuratorin und der Künstler schufen durch die Hängung Bedingungen für Dialoge durch Paarungen, Spiegelungen und Resonanzen. Die Gegenüberstellungen enthalten sowohl Harmonie als auch mitunter eine produktive Dissonanz.
Quelle: https://ropac.net/news/3085-ali-banisadr-temple-of-the-mind-exhibition-review
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