Alkolenker mit Gefahrgut auf A1 aus Verkehr gezogen

Ein 55-jähriger Lkw-Fahrer ist am Dienstagnachmittag bei der Raststation Ansfelden Nord mit 1,10 Promille und gefährlicher Ladung gestoppt worden. Die Autobahnpolizei stellte neben der Alkoholisierung auch technische Mängel und Verstöße gegen Gefahrgutvorschriften fest, so der ORF.
Die Autobahnpolizeiinspektion Haid kontrollierte den Klein-Lkw zunächst aufgrund seines schlechten technischen Zustands sowie wegen Problemen bei der Kennzeichnung nach dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR).
Während der Kontrolle fielen den Beamten deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung beim Fahrer auf. Ein Alkomattest bestätigte den Verdacht: Das Gerät zeigte 1,10 Promille an.
Mehrere Gesetzesverstöße dokumentiert
Die Landesverkehrsabteilung Oberösterreich, Fachbereich Gefahrgut, übernahm daraufhin die weiteren Ermittlungen. Die Experten stellten zusätzliche Verstöße gegen das Gefahrgutbeförderungsgesetz und die ADR-Vorschriften fest.
Der 55-Jährige musste seinen Führerschein vorläufig abgeben. Die Polizei verbot ihm die Weiterfahrt und hob eine Sicherheitsleistung ein. Die Anzeigen werden an die Bezirkshauptmannschaft Linz-Land weitergeleitet.
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