Altach siegt 3:0 gegen WAC – Wolfsberger am Tabellenende

Der SCR Altach hat am Sonntag mit einem 3:0-Heimerfolg gegen den WAC ein Ausrufezeichen gesetzt. Während die Vorarlberger nach turbulenten Wochen aufatmen, stecken die Kärntner tief in der Krise und rangieren erneut am Tabellenende.
Die Vorarlberger kehrten mit einem klaren Erfolg aus der Länderspielpause zurück und setzten damit ein Zeichen nach den Unstimmigkeiten der vergangenen Wochen. Ognjen Zaric wertete den Sieg als verdienten Lohn für harte Arbeit und betonte, dass man es verdient habe, weiter oben in der Tabelle zu stehen. Bei den Kärntnern hingegen machte sich nach der Niederlage Ratlosigkeit breit.
WAC-Defensive in der Kritik
Bereits nach weniger als einer Viertelstunde stand es 2:0 für die Hausherren. Die Art und Weise, wie die Treffer fielen, ließ WAC-Trainer Thomas Silberberger nach Spielende ratlos zurück. Er sprach von individuellen Fehlern bei allen drei Gegentoren und kündigte an, sieben Stunden Zeit für die Analyse zu haben – wisse aber nicht, wie er das Ganze angehen solle.
Dominik Fitz übte deutliche Kritik: „Wir verteidigen als Mannschaft katastrophal. Das ist zurzeit nicht Bundesliga-tauglich.“ Silberberger pflichtete bei und meinte, wer das Spiel gesehen habe, werde das bestätigen müssen. Erschwerend kam kurz vor der Pause die Rote Karte für Kapitän Simon Piesinger hinzu – bereits der dritte glatte Ausschluss in den vergangenen fünf Runden.
Forderung nach kämpferischer Reaktion
Für das Heimspiel gegen die WSG Tirol am kommenden Sonntag forderte Fitz eine deutliche Reaktion. Man müsse von der ersten Minute an voll da sein und vielleicht jemanden aus die „Bock“ hauen, um zu zeigen, dass man präsent sei. Silberberger äußerte sich nachdenklich: „Die Zeit wird es weisen, ob wir Sonntag konkurrenzfähig sind.“
Erleichterung in Altach nach turbulenten Wochen
Auf der anderen Seite war Zaric die Erleichterung deutlich anzumerken. Der öffentlich ausgetragene Disput mit Sportchef Philipp Netzer hatte zuletzt für Irritationen gesorgt. Nach einer Aussprache in der Länderspielpause folgte nun ein wichtiges Erfolgserlebnis. „Es ist jetzt leicht, wenn man 3:0 gewonnen hat. Aber es hat heute vieles funktioniert“, sagte Zaric und räumte auch einen glücklichen Spielverlauf ein.
Am Sonntag stand in Altach das Genießen im Vordergrund. Ab Montag richtet sich der Fokus bereits auf die nächste Aufgabe – ein schwieriges Auswärtsspiel in Salzburg.
Quelle: APA
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