Alternativanbieter bei Strom um 454 Euro günstiger

Wer beim Landesversorger bleibt, zahlt deutlich mehr: Eine Langzeitanalyse der Plattform tarife.at zeigt, dass Alternativanbieter in fast allen Fällen günstiger sind. Bei einem durchschnittlichen Haushalt beträgt die Ersparnis rund ein Drittel.
Die Vergleichsplattform tarife.at hat Energiepreise über einen längeren Zeitraum analysiert. Das Ergebnis: In 678 von 693 Vergleichen waren alternative Stromanbieter preiswerter als die jeweiligen Landesenergieversorger. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 7.500 kWh musste beim Landesversorger durchschnittlich 454 Euro mehr bezahlen.
Haushalte, die seit Beginn des Jahres 2024 regelmäßig zum jeweils preiswertesten Anbieter gewechselt sind, zahlten für Strom und Gas im Schnitt rund ein Drittel weniger als jene, die beim günstigsten Tarif ihres Landesversorgers verblieben sind, heißt es in einer Aussendung der Plattform.
Energiepreis macht Hälfte der Rechnung aus
Der Energiepreis ist jener Teil der Rechnung, der bei einem durchschnittlichen Haushalt etwa die Hälfte ausmacht. Es ist zugleich die einzige Position, die Haushalte selbst beeinflussen können. Netzentgelte und Abgaben sind vom Anbieter unabhängig und ändern sich bei einem Wechsel nicht.
Salzburg AG mit höchstem Sparpotenzial
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Versorgern waren laut tarife.at beträchtlich. Die größte durchschnittliche Ersparnis ergab sich gegenüber der Salzburg AG mit 41,4 Prozent, gefolgt von Energie Steiermark mit 40,4 Prozent, Burgenland Energie mit 40,3 Prozent und EVN mit 39,6 Prozent.
Am geringsten fiel das Sparpotenzial bei der TIWAG mit 14,7 Prozent und der VKW mit 18,7 Prozent aus. Wien Energie lag mit 25,9 Prozent im Mittelfeld.
Quelle: APA
Worüber spricht Salzburg morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.