Amstetten empfängt Hertha Wels mit weißer Weste

Der SKU Ertl Glas Amstetten ist nach drei Spieltagen noch ohne Niederlage und liegt mit fünf Punkten auf Rang sieben. Am Freitag will die Mannschaft von Trainer Andreas Gahleitner im Heimspiel gegen Hertha Wels die Serie fortsetzen.
Der SKU Ertl Glas Amstetten geht mit einer makellosen Bilanz in das Heimspiel am Freitag, 21. August 2026, um 18.30 Uhr gegen den FC Hertha Wels. Die Mostviertler haben aus den ersten drei Partien fünf Zähler geholt und stehen damit auf dem siebten Tabellenplatz.
Trainer Andreas Gahleitner zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf: „Ich bin sehr zufrieden damit, dass wir bis jetzt aus jedem Spiel etwas mitgenommen haben. Es hat in den ersten Runden keine Mannschaft gegeben, die uns schlagen konnte“, so der Coach. Besonders stolz mache ihn, dass die Mannschaft trotz nicht immer optimaler Leistungen Punkte geholt habe. Das zeige sowohl die Grundqualität als auch die Einstellung des Teams.
Welser mit wechselhaften Auftritten
Die Gäste aus Wels starteten mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die neue Spielzeit. Zu Hause mussten sie sich gegen Austria Salzburg und SK Rapid II geschlagen geben, auswärts gelang beim FC Liefering ein 3:2-Erfolg.
Gahleitner bezeichnet die Welser als „kleine Wundertüte“. Er habe das erste Spiel gegen Austria Salzburg beobachtet, wo Wels in der ersten Halbzeit mitgehalten habe, in der zweiten aber unterlegen gewesen sei. Der überraschende Sieg gegen Liefering mache es schwer, die Form der Mannschaft einzuschätzen. „Insofern müssen wir uns auf uns konzentrieren und schauen, dass wir die bestmögliche Leistung abrufen können“, erklärt der Amstettner Trainer.
Im Sommer hat Hertha Wels den Kader stark umgebaut: 15 Abgängen stehen 16 Neuzugänge gegenüber. Dabei konnten erfahrene Spieler wie Din Barlov, Stefan Haudum und Christopher Wernitznig verpflichtet werden.
Bisherige Duelle und Zielsetzung
In der vergangenen Saison trafen beide Teams zweimal aufeinander. Amstetten holte dabei ein Unentschieden, musste aber auch eine Niederlage hinnehmen. David Peham und Albin Gashi erzielten die Tore für die Mostviertler.
Für das Heimspiel hat Gahleitner eine klare Vorstellung: „Es wird darauf ankommen, dass wir unsere Verhaltensweisen auf den Platz bringen und so dominant sind, dass wir den Gegner gar nicht so gut zur Entfaltung kommen lassen“, betont er. Die ersten drei Spieltage hätten gezeigt, dass in der Liga jeder jeden schlagen könne und jedes Spiel knapp sei.
Das Frauen-Team des Vereins wird beim Heimspiel eine Longdrink-Bar in der Nähe der Hauptkantine betreiben. Für Fans, die nicht ins Ertl Glas Stadion kommen können, wird ein Livestream auf LAOLA1 angeboten.
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