Andritz AG baut Produktion in Linz massiv aus

Mona HopfingerMona Hopfinger
Turbine wird in Linz gehoben, Energie, Schiff auf Donau
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Andritz AG hat ihren Standort in Linz um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag erweitert. Dort werden Turbogeneratoren gefertigt, die Stromschwankungen ausgleichen und die Energiewende unterstützen, so der ORF.

Am Standort Linz werden von der Andritz AG Turbogeneratoren zusammengebaut, die mit Gas betrieben werden. Die Anlagen können mehr als 300 Megawatt Strom erzeugen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Schwankungen im Stromnetz rasch auszugleichen. Damit spielen sie eine zentrale Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien. In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach solchen Generatoren deutlich gestiegen.

Jürgen Holzer, Leiter der Abteilung Turbogeneratoren bei Andritz, erklärt: „Vor allem in den USA, wo die Netze nicht so stabil sind, ist es ganz wichtig, dass diese dann auch dezentral mit Energie versorgt sind. Daher dienen sie unter anderem auch zur Netzstabilisierung und sind ein wichtiger Baustein für die grüne Wende.“

Investition in hohem zweistelligen Millionenbereich

Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde der Produktionsstandort in Linz nun um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag erweitert. Die Generatoren wiegen bis zu 300 Tonnen und werden vom Standort aus hauptsächlich auf dem Wasserweg verschifft.

Holzer betont die strategische Bedeutung des Standorts: „Es ist für uns ein ganz wichtiger Standort hier in Linz, nachdem es die Möglichkeit gibt, direkt über die Donau auf dem Wasserweg zu verschiffen. Es ist nur möglich, solche schweren Generatoren per Schiff direkt über die Donau ans Meer zu transportieren.“

Mitarbeiterzahl soll sich fast verdoppeln

Parallel zur Erweiterung wird auch das Personal im technischen Bereich deutlich aufgestockt. Bis 2028 soll die Belegschaft von derzeit 70 auf über 130 Mitarbeiter anwachsen.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3368657/

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