Anna Slama wird neue Klubobfrau der Grazer Grünen

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Grazer Grünen haben ihre Klubführung neu besetzt. Anna Slama übernimmt als Klubobfrau von Karl Dreisiebner, der bereits im Vorjahr seinen Rückzug angekündigt hatte. Die konstituierende Gemeinderatssitzung findet am 27. August statt.

Wenige Wochen vor der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderats haben die Grazer Grünen personelle Entscheidungen getroffen. Anna Slama wurde zur neuen Klubobfrau gewählt, wie die Partei am Freitag mitteilte. Sie folgt auf Karl Dreisiebner, der bereits im Vorjahr bekannt gegeben hatte, nicht mehr zu kandidieren.

Slama ist Elementarpädagogin und war in der vergangenen Periode Bildungs- und Frauensprecherin. Bei der Gemeinderatswahl kandidierte sie auf dem zweiten Listenplatz hinter Vizebürgermeisterin Judith Schwentner. Die vergangenen fünf Jahre war sie bereits im Gemeinderat vertreten.

Fokus auf Budget und soziale Gerechtigkeit

„Wir haben die Stadt in den letzten Jahren grüner, lebendiger und gerechter gemacht und verhandeln jetzt die Fortsetzung dieses Grazer Wegs“, erklärte Slama. In Zeiten knapper Budgets und globaler Herausforderungen gehe es darum, klar zu entscheiden, wo und wie eingespart werde, damit es in Graz spürbar vorangehe und niemand zurückgelassen werde.

Als Stellvertreter von Slama fungiert Tristan Ammerer, der zugleich Sprecher für Verkehr wird.

Koalitionsverhandlungen laufen

Die konstituierende Gemeinderatssitzung findet am 27. August statt. Dann dürfte auch KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr vom Gemeinderat als Stadtoberhaupt wiedergewählt werden. Sie führt derzeit Koalitionsverhandlungen mit Schwentner. Eine dunkelrot-grüne Koalition gilt als wahrscheinlich, die sich mit 25 Mandaten im 48-köpfigen Gemeinderat knapp ausgehen würde.

Bei der Gemeinderatswahl am 28. Juni erreichten die Grünen knapp 15 Prozent der Stimmen und landeten hinter KPÖ und ÖVP auf dem dritten Platz. Die Grünen waren bereits bisher mit der KPÖ in einer Koalition – gemeinsam mit der SPÖ. Die SPÖ spielt nach ihrem schlechten Wahlergebnis bei der Regierungsbildung diesmal keine Rolle mehr.

Quelle: APA

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