Apfelernte in Österreich bricht um ein Drittel ein

Die Hitze macht den heimischen Obstbauern zu schaffen: Die AMA rechnet heuer mit einer Apfelernte von nur rund 125.000 Tonnen. Das wäre ein Rückgang um mehr als ein Drittel gegenüber dem Vorjahr.
Die Apfelernte in Österreich fällt heuer deutlich geringer aus als im Vorjahr. Die AMA prognostiziert eine Gesamternte von etwa 125.000 Tonnen, wie aus einer Hochrechnung von Donnerstag hervorgeht. Im Vergleich zu 2025, als österreichweit 192.627 Tonnen geerntet wurden, bedeutet das einen Einbruch um mehr als ein Drittel. Hauptverantwortlich für den Rückgang ist die Hitze. Die Steiermark ist das wichtigste Anbaugebiet für Äpfel in Österreich.
Die Früchte fallen insgesamt kleiner aus, weisen aber aufgrund der starken Sonneneinstrahlung eine gute Aromaausbildung und einen hohen Inhaltsstoffgehalt auf. Die AgarMarkt Austria geht davon aus, dass die Versorgung des heimischen Marktes mit österreichischen Äpfeln trotz der erheblichen Ernteeinbußen gesichert bleiben sollte.
Die Preisentwicklung dürfte in den kommenden Monaten stabil bleiben, so die AMA. Im August lag der Großhandelsabgabepreis für Tafeläpfel bei durchschnittlich 0,97 Euro je Kilogramm.
Nicht nur bei Äpfeln, auch bei der Weinernte kommt es heuer hitzebedingt zu einem deutlichen Einbruch der Erntemenge.
Quelle: APA
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