APG baut Stromnetz für Google und Voestalpine aus

Mona HopfingerMona Hopfinger
Stromnetz mit Windrädern, Solaranlagen, Wasserkraftwerk und Industriegebäuden
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Austrian Power Grid (APG) investiert neun Milliarden Euro in den Netzausbau. Grund sind steigende Strombedarfe durch Googles Rechenzentrum in Kronstorf und geplante Lichtbogenöfen der Voestalpine, so der ORF.

Die 220-kV-Leitung von Ernsthofen nach Linz wird nach Angaben der APG rechtzeitig fertiggestellt. Damit könne der hohe Strombedarf zunächst gedeckt werden. Langfristig seien jedoch weitere Investitionen in die Netzinfrastruktur notwendig, da der Verbrauch weiter zunehme.

Google baut sein Rechenzentrum in Kronstorf aus, Voestalpine plant zusätzliche Lichtbogenöfen – daher brauche es laut APG-Chef Christiner mehr Stromerzeugung und stärkere Netze.

Neun Milliarden Euro für Netzausbau

Die APG hat einen Netzausbauplan für die nächsten zehn Jahre vorgelegt und investiert rund neun Milliarden Euro. Mit dem Ausbau würden auch die Netzgebühren steigen, so Christiner. Diese Kosten träfen alle Stromkundinnen und Stromkunden.

Wasserkraft mit Einbußen

Der APG-Chef betonte zugleich die Bedeutung erneuerbarer Energie: Mehr günstiger Strom aus Wasser-, Wind- und Sonnenkraft könnte den Strompreis entlasten. Heuer verzeichnete die Wasserkraft wegen der Trockenheit jedoch ein Minus von 20 Prozent – weshalb laut Christiner zusätzlich Strom aus dem Ausland importiert werden musste.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3369593/

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