Arbeitslosigkeit bei Frauen und Älteren steigt weiter

Die Arbeitsmarktdaten für August zeigen einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit, besonders bei Frauen und Langzeitarbeitslosen.
Die Arbeitslosenzahlen im August zeigen eine Verschärfung der Lage für bestimmte Gruppen am Arbeitsmarkt. Besonders betroffen sind Frauen und Langzeitarbeitslose, wie aus den aktuellen Daten hervorgeht.
Brigitte Huber-Reiter, Arbeitsmarktsprecherin der Grünen im Landtag, kritisiert die Entwicklung scharf. Initiativen für arbeitssuchende Frauen und Langzeitarbeitslose seien von der schwarz-blauen Koalition abgelehnt worden. „Probleme unter den Tisch zu kehren sorgt aber maximal für einen größeren Berg an Problemen, die von der sichtbaren Oberfläche verschwinden“, so Huber-Reiter.
Ältere Arbeitslose besonders gefährdet
Ein weiteres Problemfeld zeigt sich bei Arbeitslosen über 60 Jahren. Viele Beschäftigte gehen direkt aus der Arbeitslosigkeit in die Pension. Gleichzeitig werde über spätere Pensionsantritte diskutiert, was ältere Menschen in die Langzeitarbeitslosigkeit treibe.
Huber-Reiter warnt vor den Folgen: „Ein ‚Weiter wie bisher' darf es nicht mehr geben, ansonsten droht einem großen Teil unserer Gesellschaft die Altersarmut.“ Sie fordert neue Initiativen für ältere Arbeitslose.
Kritik an upperWORK und Pakt für Arbeit
Die Grünen warten auf Antworten von Landesrat Achleitner zu einer schriftlichen Anfrage über upperWORK und den Pakt für Arbeit und Qualifizierung. Da die Arbeitslosenzahlen nicht sinken, die finanziellen Mittel für upperWORK aber gekürzt wurden, stelle sich die Frage nach der Qualität und Wirkung des Programms, so Huber-Reiter.
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