Arbeitslosigkeit im Burgenland um 4,5 Prozent gestiegen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Im Burgenland waren im Juli rund 9.700 Menschen ohne Beschäftigung, inklusive Schulungsteilnehmer. Das entspricht einem Anstieg von etwa 400 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat, so der ORF.

Die Arbeitslosigkeit im Burgenland ist im Vergleich zum Juli 2025 um 4,5 Prozent gestiegen. Österreichweit betrug der Zuwachs 3,1 Prozent. Besonders stark nahm die Zahl jener zu, die bereits länger ohne Arbeit sind.

Langzeitarbeitslosigkeit steigt überdurchschnittlich

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen kletterte im Juli überdurchschnittlich stark. Im Jahresvergleich gab es einen Anstieg von fast zehn Prozent. Laut AMS gilt diese Entwicklung als Konjunktur-Indikator und zeige, dass sich die Wirtschaft weiterhin schwer tue.

Helene Sengstbratl, Landesgeschäftsführerin des AMS, sieht das Arbeitsmarktservice hier besonders gefordert. Ein aktuelles Forschungsprojekt untersucht, wie der dauerhafte Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gelingen kann.

Positive Entwicklung bei Jugendlichen

Bei jungen Arbeitssuchenden unter 25 Jahren gab es hingegen einen leichten Rückgang. Gleichzeitig meldeten burgenländische Unternehmen fast 1.500 offene Stellen. Das sei ein beachtliches Niveau und ein positives Signal, so Sengstbratl.

Lehrstellenmarkt unter Druck

Die Zahl der Lehrstellensuchenden ist derzeit hoch. Laut AMS sei dies nach Schulschluss keine Besonderheit, da es dann vermehrt Arbeitslosmeldungen gebe. Das Angebot an Lehrstellen sank im Juli allerdings weiter.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3365365/

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