Arbeitslosigkeit im Juli gestiegen – Frauen stärker betroffen

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Arbeitslosigkeit in Kärnten ist im Juli angestiegen, wobei Frauen deutlich stärker betroffen sind als Männer. Während die Arbeitslosenquote bei Männern um 0,3 Prozent zunahm, verzeichneten Frauen einen Anstieg um 3,1 Prozent, so der ORF.

Im Juli hat die Arbeitslosigkeit in Kärnten zugenommen, wobei sich die Entwicklung bei Frauen und Männern deutlich unterscheidet. Bei Männern stieg die Arbeitslosigkeit um 0,3 Prozent, bei Frauen hingegen um 3,1 Prozent.

Besonders stark betroffen sind junge Frauen unter 25 Jahren mit einem Zuwachs von 51 Personen beziehungsweise 8,0 Prozent. Bei Frauen über 50 Jahre erhöhte sich die Zahl um 112 Personen oder 4,7 Prozent.

Auch bei der Langzeitarbeitslosigkeit – Personen, die über ein Jahr vorgemerkt sind – zeigt sich ein größerer Anstieg bei Frauen mit 68 Personen oder 7,2 Prozent. Als möglicher Grund wird die unterschiedliche Entwicklung der Branchen genannt: Traditionell männerdominierte Sektoren entwickeln sich derzeit stabiler als Bereiche mit überdurchschnittlich vielen weiblichen Beschäftigten wie Gesundheit, Reinigung und Büro.

Kärnten bei offenen Stellen bundesweit vorne

Positiv entwickelt sich laut AMS die Zahl der offenen Stellen. Mit einem Zuwachs von 15,5 Prozent beziehungsweise 838 Stellen verzeichnet Kärnten den stärksten Anstieg aller Bundesländer.

Bei den offenen Lehrstellen gibt es allerdings einen Rückgang um 52 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig suchen 41 Personen mehr eine Lehrstelle.

Den höchsten Anstieg an Arbeitslosen verzeichnete die Gesundheitsbranche mit 18,1 Prozent. Der Holz-Sektor folgt mit einem Zuwachs von 10,1 Prozent. Weniger Arbeitslose gibt es hingegen in der Metall- und Elektrobranche.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3365360/

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