Arbeitslosigkeit in Kärnten um 2,3 Prozent gestiegen

Pia ProdingerPia Prodinger
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Die Arbeitslosenzahl in Kärnten ist im August 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent angestiegen. FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer macht dafür die Wirtschaftspolitik von ÖVP und SPÖ verantwortlich.

Im August 2026 verzeichnete Kärnten einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 2,3 Prozent gegenüber dem August des Vorjahres. Erwin Angerer, Klubobmann der FPÖ, spricht von einer „Hiobsbotschaft für Kärnten“ und sieht die Ursachen in der Wirtschaftspolitik der Regierungsparteien.

Die gegenwärtigen Schwierigkeiten seien großteils selbst verschuldet, so Angerer. Sowohl das Bundesland als auch ganz Österreich würden durch die Wirtschaftspolitik von ÖVP und SPÖ „an die Wand gefahren“. Unter diesem Abwärtstrend litten Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen.

Forderung nach Senkung der Energiekosten

Als eine der größten Belastungen für Betriebe nennt der FPÖ-Politiker die hohen Energiepreise. Hier müsse dringend eingegriffen werden. Angerer fordert rasche Entlastungsschritte: Die Energiekosten müssten sofort gesenkt werden, damit die Wirtschaft wieder in Schwung komme, mehr Arbeitsplätze entstünden und der Lebensstandard steige. Mehr Betriebe bedeuteten auch mehr Wohlstand.

Kritik an Bundes- und Landespolitik

Auf Bundesebene habe eine „fatale Finanz- und Wirtschaftspolitik“ sowie eine von „Klimahysterie getriebene Energiepolitik“ den Standort Österreich massiv geschwächt. Im internationalen Vergleich werde Österreich immer weniger wettbewerbsfähig, so Angerer.

In Kärnten habe die jahrelange Schulden- und Finanzpolitik von SPÖ und ÖVP dazu geführt, dass dem Land heute der finanzielle Spielraum fehle, um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gegenzusteuern, schließt der Klubobmann ab.

Quelle: https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/steigende-arbeitslosigkeit-ist-weitere-hiobsbotschaft-fuer-kaernten

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