Archäologiestudierende aus ganz Österreich in Innsbruck

Mitte Oktober empfing das Institut für Archäologien der Universität Innsbruck rund zwei Dutzend Studierende aus Wien, Graz und Salzburg. Das ÖGUF-Wochenende diente der Vernetzung und bot Einblicke in Labors, Werkstätten und Museen.
Rund 25 Archäologiestudierende von österreichischen Universitäten besuchten Mitte Oktober das Institut für Archäologien der Universität Innsbruck. Die Veranstaltung wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (ÖGUF) organisiert und soll primär der Vernetzung sowie der Vorstellung archäologischer Institutionen dienen.
Vernetzung und Praxiseinblicke
Das ÖGUF-Wochenende ist als Studierendenexkursion konzipiert und findet jährlich an wechselnden Standorten statt. Teilnehmende erhalten Zugang zu Instituten, Forschungseinrichtungen, Werkstätten, Labors, Depots und Museen, die oft nicht öffentlich zugänglich sind. Fachvorträge und Führungen von Spezialisten vor Ort vermitteln Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und archäologische Tätigkeiten. Zugleich wird der informelle Austausch zwischen Studierenden, Nachwuchsforschern und erfahrenen Fachleuten gefördert.
Nach Stationen in Wien 2024 und Graz 2025 war Innsbruck im Herbst 2026 Gastgeber.
Programm am Institut
Nach Grußworten von Vizerektorin Univ.-Prof. Mag. Dr. Janette Walde und den ÖGUF-Geschäftsführern Julia Unger und Martin Gamon stellte Institutsleiter assoz.-Prof. Mag. Dr. Florian Müller die archäologischen Studien in Innsbruck vor.
Am Freitagnachmittag präsentierten Verantwortliche die Infrastruktur des Instituts: In der Restaurierungswerkstatt und im Mikroarchäologischen Labor wurden technische Geräte und deren Anwendung an Funden sowie Probenmaterial vorgeführt. Im neu eingerichteten Dokumentationsraum zeigten Fachleute moderne Methoden zur Dokumentation archäologischer Objekte. Ein Rundgang durch die Fachbibliothek Altertumswissenschaften und eine Führung durch das Archäologische Universitätsmuseum Innsbruck rundeten das Programm ab. Dabei wurden insbesondere Vermittlungsaktivitäten für ein außeruniversitäres Publikum hervorgehoben. Der Abend klang bei einem Umtrunk am Institut aus.
Stationen in Tirol
Am Samstag besuchten die Studierenden Hall in Tirol: das Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen, das Museum der Stadtarchäologie sowie die Burg Hasegg mit der Münze Hall. Am Sonntag standen die Hofkirche und Schloss Ambras auf dem Programm. Das nächste ÖGUF-Wochenende ist für 2027 in Salzburg geplant.
Quelle: https://www.uibk.ac.at/de/newsroom/2026/oguf-wochenende-am-institut-fur-archaologien
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