Ardo-Schließung: ÖVP fordert von Landbauer Lösungen

Die ÖVP-Abgeordnete Angela Baumgartner kritisiert FPÖ-Chef Udo Landbauer wegen dessen Aussagen zur geplanten Schließung des Ardo-Werks in Groß-Enzersdorf. Sie verlangt konkrete Ideen statt parteipolitischer Angriffe.
Die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Angela Baumgartner aus Gänserndorf hat den niederösterreichischen Landeshauptfrau-Stellvertreter und FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer scharf kritisiert. Anlass sind dessen jüngste Äußerungen zur angekündigten Schließung des Ardo-Werks in Groß-Enzersdorf. Baumgartner fordert von ihm konkrete Lösungsvorschläge statt parteipolitischer Schuldzuweisungen.
„Statt polemischer Postings sollte der niederösterreichische Landeshauptfrau-Stellvertreter und FPÖ-Niederösterreich-Parteiobmann für das Land und die Landsleute arbeiten“, so Baumgartner in einer Aussendung. Die Situation sei für die gesamte Region ernst.
Über 200 Arbeitsplätze betroffen
Von der geplanten Schließung sind über 200 Beschäftigte betroffen. Zudem bangen rund 500 Bauernfamilien um die Zukunft ihrer über Jahrzehnte aufgebauten Wertschöpfungskette.
Die Sorgen der Bäuerinnen und Bauern, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Konsumentinnen und Konsumenten müssten ernst genommen werden, betont Baumgartner. Es gehe um Arbeitsplätze, bäuerliche Existenzen, regionale Wertschöpfung und die Versorgung mit heimischem Gemüse. „Jetzt ist die Zeit des Handelns und nicht des Hetzens“, so die Abgeordnete.
Abschließend stellte Baumgartner unmissverständlich fest: Jeder, der politische Verantwortung in Niederösterreich trage, solle seinen Beitrag leisten, anstatt die schwierige Situation für parteipolitische Angriffe zu nutzen.
Quelle: OTS
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