Ardo-Werk schließt: Grüne werfen ÖVP Versagen vor

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die angekündigte Schließung des Ardo-Werks im Marchfeld löst scharfe Kritik der niederösterreichischen Grünen aus. Klubobfrau Helga Krismer sieht die Lebensmittelsicherheit in Österreich gefährdet und wirft der ÖVP Totalversagen vor.

Die Schließung des Ardo-Werks trifft die Beschäftigten und die Landwirtschaft im Marchfeld hart. Helga Krismer, Klubobfrau und Landessprecherin der Grünen Niederösterreich, warnt vor den Folgen für die gesamte Lebensmittelversorgung. Mit dem Wegfall der regionalen Verarbeitung von heimischem Gemüse gerate die Lebensmittelsicherheit in ganz Österreich ins Wanken, so Krismer.

Die ÖVP müsse sich in ihrem Kernbereich den Vorwurf des Totalversagens gefallen lassen, erklärt die Grünen-Politikerin. Sie richtet konkrete Fragen an ÖVP-Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf: Warum habe der genossenschaftliche Ansatz von Raiffeisen keine Perspektive ermöglichen können? Wo bleibe das klimaangepasste Zukunftspaket für den Standort, die Beschäftigten und die bäuerlichen Betriebe?

Alarmsignal für Lebensmittelsicherheit

Krismer fordert einen Plan für die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln. Der Druck auf die Landwirtschaft und die Lebensmittelproduktion sei durch Hitze, Dürre und globalisierte Märkte immens.

Die Schließung des Ardo-Werks sei ein letztes Alarmsignal, endlich an einer tragfähigen Perspektive für die Landwirtinnen und Landwirte und damit für die Lebensmittelsicherheit zu arbeiten, betont die Grünen-Klubobfrau.

Quelle: OTS

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