Asbest-Gutachten: Ermittlungen im Burgenland eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat die Untersuchungen wegen möglicher Weitergabe eines Gutachtens über asbestbelastete Steinbrüche beendet. Ein Fehlverhalten konnte niemandem nachgewiesen werden.
Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat ihre Untersuchungen zu einer möglichen Weitergabe eines Gutachtens über geschlossene Steinbrüche wegen Asbestbelastung beendet. Wie Petra Bauer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, konnte nicht geklärt werden, wer die Unterlage an NGOs weitergegeben hat. Zu viele Personen hätten über die relevanten Informationen verfügt.
Die Betreiber der Steinbrüche hatten sich beschwert, dass sie als Beteiligte erst aus den Medien von den Informationen erfahren hätten. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts der Verletzung einer Geheimhaltungspflicht gegen Unbekannt ein.
Diese Ermittlungen sind nun abgeschlossen. Der betroffenen Bezirkshauptmannschaft konnte kein Fehlverhalten nachgewiesen werden.
Quelle: APA
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