Asylquartier Bergheim bekommt eigenen Deutschunterricht

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Im Asylquartier in Bergheim wird künftig erstmals direkt vor Ort Schulunterricht angeboten. Hintergrund sind neue EU-Asylregeln, die seit Juni gelten, so der ORF.

Im Bundesquartier Bergheim soll künftig erstmals Deutschunterricht direkt in der Einrichtung stattfinden. Die Neuerung hängt mit geänderten EU-Asylbestimmungen zusammen, die seit Juni in Kraft sind.

Laut Asylbeauftragtem Anton Holzer werden aufgrund der neuen Regelungen künftig nur noch Familien mit guten Aussichten auf ein positives Asylverfahren nach Bergheim kommen. „Das heißt, die Kinder, die dann im Bundesquartier in Bergheim sind, kommen in die Landesversorgung und somit auch in den regulären Schulbetrieb“, erklärte Holzer.

Die Landesregierung verfolge das Ziel, dass Personen mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit möglichst rasch Deutsch lernen. Deshalb sei es sinnvoll, bereits im Bundesversorgungsquartier mit dem Spracherwerb zu beginnen, so der Asylbeauftragte. Dies diene einer besseren Integration.

Hohe Fluktuation erschwert Planung

Die Organisation des Unterrichts gestaltet sich jedoch herausfordernd. Aufgrund der starken Fluktuation in der Einrichtung ist schwer abzuschätzen, mit wie vielen Schülerinnen und Schülern im Herbst zu rechnen ist. Üblicherweise bleiben Geflüchtete nur wenige Monate im Quartier Bergheim.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3368520/

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