Asylunterkunft in Schrems wird Ende 2026 geschlossen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Niederösterreich schließt mit Jahresende die Asylunterkunft in Schrems im Bezirk Gmünd. Es ist bereits die sechste Einrichtung im Bundesland, die im Zuge laufender Evaluierungen zugesperrt wird.

Die Asylunterkunft in Schrems (Bezirk Gmünd) mit bis zu 40 Plätzen wird mit Ende des Jahres geschlossen. Das gab Landesrat Martin Antauer (FPÖ) am Freitag bekannt. Es handle sich dabei um den bereits sechsten Standort, der im Zuge der laufenden Evaluierung geschlossen werde.

Zuvor waren bereits Asylheime in Michelhausen (Bezirk Tulln), Bruck an der Leitha, Schottwien (Bezirk Neunkirchen), St. Pölten und Tulln von Schließungen betroffen.

Landesrat: „Schutz unserer Landsleute hat Priorität“

Antauer erklärte, der Schutz der Landsleute habe immer Priorität. Man wolle Niederösterreich als Asylstandort „möglichst unattraktiv machen“. Dem Geschäftsfeld Asyl und illegale Migration schiebe man „gezielt einen Riegel vor“.

ÖVP-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner verwies am Freitag auf sinkende Zahlen bei Asylanträgen und bei Personen in der Grundversorgung. Der „eigenständige niederösterreichische Weg“ wirke, so Zauner.

Quelle: APA

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