Attersee-Absturz: Opfer aus Deutschland identifiziert

Nach der Bergung des Flugzeugwracks aus dem Attersee stehen die Identitäten der beiden Todesopfer fest. Es handelt sich um einen 24-jährigen Fluglehrer und seine 19-jährige Schülerin aus Nordrhein-Westfalen.
Die beiden Todesopfer des Flugzeugabsturzes im Attersee kamen nach derzeitigem Ermittlungsstand aus Nordrhein-Westfalen. Das bestätigten eine Polizeisprecherin und ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Bei den Insassen der einmotorigen Propellermaschine handelt es sich demnach um einen 24 Jahre alten Fluglehrer und seine 19-jährige Flugschülerin. Das Wrack sowie die Leichen wurden am Montag aus rund 160 Meter Tiefe geborgen. Der Fluglehrer stammte aus dem Kreis Paderborn und hatte zuletzt im Bundesland Salzburg gelebt. Die junge Frau kam aus dem Kreis Steinfurt im Münsterland. Eine DNA-Analyse sei für die endgültige Identifizierung noch erforderlich, so der Sprecher.
Absturzursache weiterhin unklar
Zur Ursache des Absturzes gibt es bislang keine Hinweise. „Diesbezüglich ist noch alles offen“, erklärte der Sprecher. Nun seien die Gerichtsmedizin und Flugunfall-Experten mit den Untersuchungen befasst. Das Wrack wird in Wien analysiert.
Das Leichtflugzeug einer österreichischen Flugschule war am vergangenen Mittwoch in Salzburg gestartet. Laut Aufzeichnungen der Flugplattform Flightradar24 brach der Kontakt zur Maschine nach etwa einer halben Stunde über dem Attersee ab. Augenzeugen beobachteten nach Angaben österreichischer Medien, wie das trudelnde Flugzeug ins Wasser stürzte und rasch versank.
Quelle: dpa
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