Augenärztin geht nach 24 Jahren in Althofen in Pension

Pia ProdingerPia Prodinger
Frau mit Blumenstrauß und Mann mit gefalteten Händen blicken sich lächelnd an
© althofen.gv.at

Nach mehr als zwei Jahrzehnten hat Andrea Mitterndorfer-Hinteregger ihre Ordination am Hans-Eder-Platz geschlossen. Ende Juni verabschiedete sich die Medizinerin in den Ruhestand. Die Versorgung bleibt gesichert.

Andrea Mitterndorfer-Hinteregger hat Ende Juni ihren letzten Arbeitstag als Augenärztin in Althofen absolviert. Seit 1. April 2002 führte sie ihre Ordination am Hans-Eder-Platz in ihrer Heimatstadt.

Die Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie begann ihre Laufbahn als praktische Ärztin. Nach ihrer Facharztausbildung in Klagenfurt arbeitete sie sechs Jahre lang als operative Ärztin bei den Barmherzigen Schwestern in Linz. Die Schließung einer der drei Augenabteilungen dort brachte sie zurück nach Althofen.

Vom OP-Saal zur Ordination

Frau Dr. Elisabeth Lechner mit einem Blumenstrauß in einem Augenarzt-Ordinationsraum in Wien.

In Althofen führte Mitterndorfer-Hinteregger zunächst operative Eingriffe im Humanomed Zentrum und im Sanatorium Maria Hilf durch. Mit der Zeit wuchs die Ordination jedoch stark an. Der große Patientenzuspruch führte dazu, dass Operationen dort nicht mehr durchführbar waren.

„Ich war sehr, sehr glücklich in der Praxis, obwohl ich mir nie vorstellen konnte, eine Ordination zu führen“, sagte die Ärztin. Sie habe immer gerne gearbeitet und sei mit fast 100 Prozent ihrer Patientinnen und Patienten gut ausgekommen.

Dank an langjähriges Team

Besonders würdigte Mitterndorfer-Hinteregger ihr Team: die Assistentinnen Ramona Trost, Simone Isopp und Maria Buchhäusl sowie Reinigungskraft Hedwig Klesch. Die Zusammenarbeit sei äußerst harmonisch und fachlich hervorragend gewesen, geprägt von einem sehr guten Arbeitsklima. Der letzte Arbeitstag wurde gemeinsam gefeiert, der Abschied fiel ihr schwer.

Pläne für die Pension

Im Ruhestand plant die Medizinerin weiterhin zwischen Linz und Althofen zu pendeln. Mehr Zeit möchte sie ihrem Garten, ihren Haustieren, ihrem Ehemann sowie ihrer in Althofen lebenden Mutter widmen. Auch ihre Hobbys will sie wieder intensiver pflegen.

Nachfolge ist geregelt

Die Kassenstelle wird nachbesetzt. Patientinnen und Patienten müssten sich keine Sorgen machen, betonte Mitterndorfer-Hinteregger. Die Daten würden übernommen, die weitere Betreuung sei gesichert. „Die Augenärzte sehen sich das Auge an und wissen Bescheid – man braucht sich um die Daten keine Sorgen zu machen“, so die Ärztin.

Die Ordinationsräumlichkeiten möchte sie vermutlich künftig als Wohnung weitergeben an jemanden, der sie mit Freude übernimmt.

Quelle: https://althofen.gv.at/unser-althofen/neuigkeiten/neuigkeiten-detail/beliebte-augenaerztin-verabschiedet-sich-in-den-ruhestand

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