Austria Wien und SKN St. Pölten starten in Champions-League-Quali

Meister Austria Wien und Vizemeister SKN St. Pölten greifen am Mittwoch in der zweiten Qualifikationsrunde zur Fußball-Champions-League der Frauen ein. Während die Austria nach der Ligaauftakt-Niederlage gegen Split antritt, empfängt St. Pölten YB Bern im Heimturnier.
Die beiden österreichischen Spitzenteams im Frauenfußball beginnen am Mittwoch ihren Weg in Richtung Champions-League-Ligaphase. Für Austria Wien und den SKN St. Pölten steht die zweite von drei Qualifikationsrunden an. Die Chancen auf das Erreichen der Hauptrunde werden von beiden Vereinen allerdings als begrenzt eingeschätzt.
Die Austria muss vier Tage nach dem 0:1 gegen St. Pölten zum Ligastart wieder in die Erfolgsspur finden. In Radenci nahe der österreichischen Grenze trifft das Team um 11 Uhr auf Hajduk Split. Trainer Stefan Kenesei sprach von einem schweren Los. Bei einem Sieg würde am Samstag um 18 Uhr das Finale gegen den Sieger aus NK Mura und Farul Constanta folgen.
„Wir wollen es im Idealfall als Gruppensieger überstehen“, erklärte Kenesei. Im Vorjahr gelang der Austria der Aufstieg durch Erfolge über Glasgow und Minsk, ehe in der dritten Qualirunde gegen den FC Paris Schluss war. Im Europa Cup erreichte man danach immerhin das Viertelfinale.
St. Pölten setzt auf Heimvorteil in der NV Arena
Der SKN St. Pölten war in den vergangenen vier Saisonen stets in der Gruppenphase der Champions League vertreten, kassierte zuletzt aber zahlreiche deutliche Niederlagen. Nun soll der Heimvorteil helfen: Der neu verlegte Rasen in der NV Arena erhielt die Freigabe, ab 18 Uhr steigt dort die Partie gegen YB Bern (live ORF Sport +).
Trainer Laurent Fassotte sieht im jüngsten Sieg über die Austria den nötigen Rückenwind. Im Halbfinale würde bei einem Erfolg voraussichtlich Sporting Lissabon warten, das zuvor auf Seasters Odessa trifft.
Weiter Weg bis zur Königsklasse
Kapitänin Jennifer Klein gab sich mit Blick auf mögliche Drittrundengegner wie PSG, Real Madrid oder VfL Wolfsburg zurückhaltend. „Realistischerweise wird es heuer eher der Weg über den Europa Cup“, meinte die SKN-Spielführerin.
Für beide österreichischen Vertreter ist der Weg in die Hauptrunde steinig: Nur die jeweiligen Turniersieger bleiben im Rennen um die Champions League. Die Zweitplatzierten steigen in die zweite Qualifikationsrunde des Europa Cups um, die Dritten müssen bereits in der ersten Runde ran – dort ist auch Sturm Graz vertreten.
Quelle: APA
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