Austrian Airlines streichen Flüge nach Klagenfurt

Ab Ende Oktober reduzieren die Austrian Airlines ihre Verbindungen zwischen Klagenfurt und Wien von elf auf sechs Flüge pro Woche. Die FPÖ kritisiert die Landesregierung scharf und fordert ein Konzept für den Flughafen.
Die Austrian Airlines fahren ihre Flugverbindung zwischen Klagenfurt und Wien deutlich zurück. Ab 25. Oktober 2026 sind im Winterflugplan nur noch sechs Flüge pro Woche vorgesehen – bisher waren es elf. Die Strecke galt in den vergangenen Jahren als wichtige Stütze für den wirtschaftlich angeschlagenen Flughafen.
FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer macht die Landesregierung für die Entwicklung verantwortlich. Seit 2013 herrsche am Kärntner Flughafen nur Chaos, ein Konzept zur Wiederbelebung fehle, obwohl der Standort für Wirtschaft und Tourismus in Kärnten essenziell sei.
Untersuchungsausschuss von SPÖ und ÖVP verhindert
Die FPÖ wollte die Situation am Flughafen in einem Untersuchungsausschuss genauer prüfen lassen. SPÖ und ÖVP hätten dies jedoch unter anderem mit dem Verweis auf ein laufendes Gerichtsverfahren blockiert. Die Verantwortlichen würden schweigen, so Angerer.
„Der Kärntner Flughafen in Klagenfurt ist ein rot-schwarzes Chaos-Projekt ohne Plan und Ziel und droht nunmehr offenbar in der Bedeutungslosigkeit zu versinken“, erklärte der FPÖ-Klubobmann. Insbesondere der ÖVP-Landeshauptmann-Stellvertreter glänze mit Schweigen. Informationen würden dem Landtag und der Öffentlichkeit verweigert.
Angerer fordert Antworten: Wie es mit dem Flughafen weitergehen solle, welchen Plan die ÖVP habe und was die SPÖ zu den Vorgängen sage. Der Kärntner Flughafen spiele eine Schlüsselrolle für Wirtschaft und Tourismus und sollte Chefsache sein.
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