Autobrand in Tulln: Lenker ohne Führerschein und alkoholisiert

Ein 44-jähriger Russe muss sich nach einem Fahrzeugbrand in Tulln mit mehreren Anzeigen auseinandersetzen. Die Polizei stellte bei der Befragung fest, dass der Mann betrunken und ohne Lenkberechtigung fuhr.
Ein Pkw-Brand an der B19 in Tulln hat am Donnerstag für einen 44-jährigen russischen Staatsbürger weitreichende Konsequenzen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, blieb der Mann zwar unverletzt, die Ermittlungen förderten jedoch zahlreiche Verstöße zutage.
Der 44-Jährige war nachweislich alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs. Zudem war das Fahrzeug nicht zum Verkehr zugelassen. An dem Wagen waren gestohlene Kennzeichentafeln angebracht.
Technischer Defekt als Brandursache
Als Auslöser für das Feuer gilt ein technischer Defekt. Der Lenker stellte das brennende Auto in einer Feldzufahrt neben der Bundesstraße ab. Zusammen mit Ersthelfern versuchte er noch, die Flammen zu löschen.
Die Kennzeichentafeln wurden von der Polizei sichergestellt. Sie sollen Mitte Juli 2025 in Wien gestohlen worden sein. Der russische Staatsbürger zeigte sich dazu allerdings nicht geständig.
Quelle: APA
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