Autorin Lena Raubaum begeisterte Volksschüler in Sulzberg

37 Kinder der Volksschule Sulzberg erlebten am 23. Oktober eine mitreißende Lesung im Gemeindehaus. Die Wiener Autorin Lena Raubaum präsentierte ihr Buch „Ungalli“ und übersetzte Gedichte in Gebärdensprache.
Im Gemeindehaus Sulzberg war am Freitag, 23. Oktober, lautes Rufen zu hören: „Ungalli heißt der Baum“ – so schallte es durch die Räume. 37 Schulkinder der zweiten und dritten Klasse lauschten begeistert einer Lesung von Lena Raubaum.
Die gebürtige Wienerin war vergangene Woche auf Lesereise in Vorarlberg unterwegs. Zu Beginn stellte sie sich den Kindern ausführlich vor – mit Lieblingsfarbe, Lieblingstier und Lieblingsessen. Anschließend übersetzte sie eines ihrer Gedichte in Gebärdensprache. Die Schüler waren begeistert, als sie die Gesten in immer schnellerem Tempo nachmachen durften.
Mit ihrer vielseitigen Stimme zog Raubaum die jungen Zuhörer in ihren Bann. Bei der Geschichte von „Ungalli“ war es so still, dass man fast eine Stecknadel hätte fallen hören können.
Afrikanisches Märchen über einen seltenen Baum
Das Kinderbuch „Ungalli“ basiert auf einem afrikanischen Märchen. Die Geschichte handelt von Tieren, die an die Früchte eines seltenen Baumes gelangen wollen – doch dafür müssen sie dessen Namen kennen. Nur der Löwe, der weit entfernt wohnt, weiß ihn. Eine Gazelle, ein Elefant und eine Schildkröte machen sich nacheinander auf den Weg.
Raubaum verstand es perfekt, die Tiere mit Stimme, Mimik und Gestik lebendig werden zu lassen. Als am Ende alles gut ausging, jubelten Kinder und Erwachsene gemeinsam laut auf.
Die Lesereise wurde von der Landesbüchereistelle organisiert. Die Gemeinde Sulzberg stellte das Sitzungszimmer zur Verfügung.
Quelle: https://www.sulzberg.at/Eine_Lesereise_mit_Lena_Raubaum
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