B260: Umfahrung für Airport-Region geht in UVP

Für die geplante Umfahrung der Airport-Region in Niederösterreich wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung beauftragt. Die rund 20 Kilometer lange B260 soll sieben Ortskerne im Bezirk Bruck an der Leitha vom Verkehr entlasten.
Die Einreichplanung für die Umfahrung der Airport-Region ist weitgehend abgeschlossen. Die Vorbereitungen für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wurden beauftragt, wie Landesvize und Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) am Donnerstag mitteilte. Die B260 soll eine Länge von rund 20 Kilometern erreichen.
Die neue Straße soll die Ortskerne von Fischamend, Klein-Neusiedl, Schwadorf, Enzersdorf an der Fischa, Margarethen am Moos, Götzendorf und Pischelsdorf entlasten. Die Trasse ist von der B9 östlich des Flughafenareals bis zur B60 bei Pischelsdorf geplant.
Wirtschaftsstandort wächst
Landbauer betonte, dass die Airport-Region zu den stärksten Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandorten Niederösterreichs zähle. Die Region wachse, neue Betriebe würden sich ansiedeln und immer mehr Menschen lebten und arbeiteten dort. Die Straßen müssten mit dieser Entwicklung Schritt halten, so der Verkehrslandesrat.
Kosten noch offen
Die Ergebnisse der UVP seien für die weitere Kostenplanung von wesentlicher Bedeutung. Eine aktuelle Kostenschätzung wurde nicht kommuniziert. Nach einem Beschluss der Landesregierung Ende 2019 war von Kosten von 150 Millionen Euro für die B260 ausgegangen worden.
Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld bedeute, Investitionsentscheidungen auf einer sorgfältig geprüften Grundlage zu treffen, hielt Landbauer fest. Man müsse wissen, welche Anforderungen an das Projekt gestellt werden und welche Kosten daraus entstehen können. Die Umweltverträglichkeitsprüfung sei daher ein entscheidender Schritt für eine vorausschauende Projektplanung.
Quelle: APA
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