Bad Erlach lässt nach Greenpeace-Hinweis Asphalt prüfen

Die Marktgemeinde Bad Erlach reagiert auf einen Hinweis von Greenpeace zu möglicherweise asbesthaltigem Asphalt vor der Volksschule. Eine zusätzliche Messung wurde veranlasst, obwohl bisherige Untersuchungen keine Grenzwertüberschreitungen ergaben.
Greenpeace hat die niederösterreichische Gemeinde darüber informiert, dass im Asphalt der Landesstraße beim Schulgebäude möglicherweise asbesthaltige Einschlüsse vorhanden sein könnten. Die Gemeindeverantwortlichen haben daraufhin umgehend weitere Maßnahmen eingeleitet.
Die Umweltorganisation berichtet dabei nicht von einer bereits festgestellten Gesundheitsgefahr durch belastete Luft. Laut Greenpeace wird Asbest erst dann gefährlich, wenn winzige, unsichtbare Fasern in die Atemluft gelangen und eingeatmet werden. Eine solche Freisetzung könne vor allem dann passieren, wenn die entsprechenden Minerale an der Oberfläche des Asphalts mechanisch bearbeitet werden. Besonders riskant seien Bauarbeiten wie Fräsen oder Bohren.
Bisherige Messungen ohne Auffälligkeiten
Das Land Niederösterreich untersucht die Thematik bereits seit mehreren Monaten und führt entsprechende Prüfungen durch. Nach Informationen der Gemeinde haben die bisherigen Messungen keine gesundheitlich relevanten Werte über den geltenden Grenzwerten ergeben.
Trotz dieser Ergebnisse hat Bürgermeisterin Bärbel Stockinger sofort reagiert und mit dem Land eine zusätzliche Messung direkt vor der Volksschule vereinbart. Die Untersuchungskosten trägt das Land Niederösterreich.
Transparente Information zugesagt
„Die Gesundheit unserer Kinder und unserer Bevölkerung hat für uns selbstverständlich höchste Priorität. Nach dem derzeitigen Informationsstand gibt es keinen Anlass zur Beunruhigung. Trotzdem wollen wir Gewissheit und lassen deshalb zusätzlich direkt vor unserer Volksschule messen. Wir informieren transparent und werden selbstverständlich auch das Ergebnis dieser Untersuchung veröffentlichen“, erklärt die Bürgermeisterin.
Die Marktgemeinde Bad Erlach steht mit den zuständigen Landesstellen in Kontakt. Sobald die Resultate der zusätzlichen Untersuchung vorliegen, soll die Bevölkerung informiert werden.
Quelle: https://www.bad-erlach.gv.at/Hinweis_auf_Asbest_im_Asphalt_Gemeinde_veranlasst_zusaetzliche_Messung
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