Bad Fischau-Brunn erhält 207.500 Euro für Bahnübergänge

Die niederösterreichische Gemeinde Bad Fischau-Brunn bekommt Landesmittel für die Absicherung zweier Eisenbahnkreuzungen. Die Landesregierung beschloss am Dienstag eine Förderung von 207.500 Euro.
Die NÖ Landesregierung hat am Dienstag eine Förderung von 207.500 Euro für die Sicherung von zwei Bahnübergängen in Bad Fischau-Brunn beschlossen. Verkehrslandesrat Udo Landbauer begründete die Unterstützung mit der Notwendigkeit, Gemeinden bei Sicherheitsmaßnahmen finanziell zu entlasten.
Die beiden Eisenbahnkreuzungen liegen auf den Strecken Wiener Neustadt – Puchberg/Schneeberg sowie Bad Fischau-Brunn – Wöllersdorf. Für jeden der beiden Übergänge bei Bahn-Kilometer 6,890 und 1,045 fließen jeweils 103.750 Euro. Die Gesamtkosten für die Errichtung belaufen sich auf rund 951.000 Euro.
Neue Förderrichtlinie seit heuer
Im Jahr 2025 hatte die Landesregierung auf Initiative von Landbauer eine neue Förderrichtlinie für Investitionen in Eisenbahnkreuzungen auf Gemeindestraßen beschlossen. Diese unterstützt Kommunen mit höheren Förderbeträgen und wird jährlich valorisiert.
Landbauer betonte, dass Eisenbahnkreuzungen zu den sensibelsten Punkten im Straßennetz zählen. Die gezielte Unterstützung solle Gemeinden ermöglichen, solche Sicherungsmaßnahmen ohne finanzielle Überforderung umzusetzen.
Über 550 Kreuzungen gesichert
Bis 2025 wurden in Niederösterreich über 550 Eisenbahnkreuzungen auf Gemeindestraßen gesichert und rund 220 aufgelassen. Der Landesrat verwies auf die Priorität, Gefahrenstellen zu entschärfen, um die Sicherheit von Pendlern und Familien zu gewährleisten.
Quelle: OTS
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