Bad Vöslau rüstet sich für Blackout und Katastrophen

Mathias FischerMathias Fischer
Feuerwehrleute und ein Tankwagen stehen vor einem großen Tankanhänger und Einsatzfahrzeugen.
© SGBV

Anlässlich des Internationalen Tags der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober präsentiert Bad Vöslau sein Vorsorgekonzept. Die niederösterreichische Gemeinde hat einen mehrstufigen Plan entwickelt, um bei Stromausfällen und Katastrophen handlungsfähig zu bleiben.

Die Vereinten Nationen begehen am 13. Oktober 2026 den Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung. Bad Vöslau hat in den vergangenen Jahren ein umfassendes Vorsorgekonzept erarbeitet, um bei Katastrophen, längeren Stromausfällen und einem möglichen Blackout gerüstet zu sein.

Sieben Maßnahmenbereiche für den Ernstfall

Das Konzept der Gemeinde umfasst mehrere Bereiche: Notstromaggregate für wichtige Einrichtungen, sieben sogenannte „Sicherheitsinseln“ für die Bevölkerung sowie eine eigene Blackout-Tankstelle. Zudem wurden die Wasser- und Abwasserversorgung abgesichert.

Weiters hat Bad Vöslau einen Krisenstab eingerichtet und Notfallpläne sowie Kommunikationsstrukturen entwickelt. Auch für Kinder und Betreuungseinrichtungen wurde Vorsorge getroffen. Die Bevölkerung wird über Informationsmaßnahmen zur eigenen Krisenvorsorge angehalten.

Technische Vorsorge und dezentrale Anlaufstellen

Der Schwerpunkt liegt auf technischer Vorsorge durch Notstrom und Treibstoffreserven. Die sieben dezentralen Anlaufstellen sollen der Bevölkerung im Krisenfall zur Verfügung stehen. Die Gemeinde weist zudem auf Neuerungen wie die Ziva-App hin.

Quelle: https://www.badvoeslau.at/aktuell/un-katastrophenschutztag-bad-voeslau-ist-geruestet

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