Baden: Stadtpolizei kontrolliert E-Scooter strenger

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

In der Fußgängerzone von Baden setzt die Stadtpolizei verstärkt auf Kontrollen von E-Scooter-Fahrern. Neben Strafen liegt der Fokus auf Prävention – vor allem bei Jugendlichen.

Die Stadtpolizei Baden nimmt E-Scooter-Fahrer in der Innenstadt verstärkt ins Visier. Seit 2025 werden Verstöße konsequent geahndet, nun folgt ein zusätzlicher Kontrollschwerpunkt. Ziel ist die Einhaltung der Verkehrsregeln in der Fußgängerzone.

Für private E-Scooter gelten dieselben Vorschriften wie für Fahrräder. Zwischen 10 und 19 Uhr ist das Fahren in der Fußgängerzone verboten – die Geräte müssen geschoben werden. Außerhalb dieser Zeit, also von 19 bis 10 Uhr, darf nur in Schrittgeschwindigkeit gefahren werden.

Prävention statt nur Strafen

Neben Anzeigen und Organstrafverfügungen setzt die Stadtpolizei besonders bei jugendlichen Lenkern auf Aufklärung. Vermehrt werden Gespräche mit Erziehungsberechtigten geführt, um nachhaltig zu sensibilisieren.

Der Verkehrsausschuss hat die Schwerpunktmaßnahme in seiner jüngsten Sitzung befürwortet. Im Fokus stehen vor allem private E-Scooter, da Leihfahrzeuge von „Baden mobil“ durch eine technische Sperre in der Fußgängerzone nicht nutzbar sind. Gemeldeten Vorfällen geht die Polizei gezielt nach.

Schulaktionen im Frühjahr geplant

Ein wichtiger Baustein ist die Präventionsarbeit an Schulen. Die ursprünglich für Herbst geplanten Informationsveranstaltungen wurden bewusst auf das kommende Frühjahr verlegt. So sollen Schüler unmittelbar vor Beginn der Fahrrad- und E-Scooter-Saison über Verkehrsregeln, Gefahren und den sicheren Umgang informiert werden. Die zeitliche Nähe zum Saisonstart soll die Wirkung der Maßnahmen erhöhen.

Quelle: https://www.baden.at/Stadtpolizei_verstaerkt_E-Scooter-Kontrollen

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