Bahnausbau St. Pölten–Herzogenburg startet

Mathias FischerMathias Fischer
© Patrick Pfleiderer / Pexels (Symbolbild)

Die Planungsphase für den zweigleisigen Ausbau der Bahnverbindung zwischen St. Pölten und Herzogenburg hat begonnen. Das Vorhaben soll den Nahverkehr im Zentralraum verbessern und wird seit Jahren gefordert.

Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen St. Pölten und Herzogenburg geht in die Planungsphase. Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer bezeichnet den Start als wichtiges Signal für Pendler in der Region. Das Projekt nehme nun Fahrt auf, nachdem es seit vielen Jahren gefordert worden sei.

Das Ausbauprojekt gilt als eines der wichtigsten Vorhaben für den Nahverkehr im Zentralraum. Es soll die Kapazität auf der Regionalverkehrslinie R44 erhöhen, die von St. Pölten über Herzogenburg nach Krems und Horn führt. Durch die höhere Streckengeschwindigkeit werden kürzere Fahrzeiten möglich. Zudem schafft der Ausbau die Voraussetzung für einen Halbstundentakt auf der S40.

Landbauer spricht von einem notwendigen Qualitätsschub für den Nahverkehr. Pendler, Schüler, Lehrlinge und Familien, die täglich auf eine verlässliche Bahnverbindung angewiesen seien, würden davon profitieren. Die Barrierefreiheit bedeute mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag, insbesondere für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Eltern mit Kinderwagen und alle, die den öffentlichen Verkehr einfach, sicher und ohne Hindernisse nutzen wollen.

Der Verkehrslandesrat hebt auch Vorteile für den motorisierten Individualverkehr hervor. Die Auflassung von Eisenbahnkreuzungen bringe mehr Verkehrssicherheit auf der Straße und entlaste Autofahrer. Das sei ein Gewinn für die Straße, die Schiene und die gesamte Region.

Quelle: OTS

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