Bahnstrecke in Carnia bis 20. September gesperrt

Wegen Bauarbeiten an der Bahnstrecke in Carnia sind bis 20. September Ersatzbusse im Einsatz. Die ÖBB bieten Verbindungen von Villach nach Gemona sowie nach Triest an, so der ORF.
Die ÖBB haben für die gesperrte Strecke Ersatzbusse organisiert, die in Villach starten. Von dort fahren Busse nach Gemona, wo Reisende in ÖBB-Züge umsteigen können. Nach Triest stehen zwei Optionen zur Verfügung: ein Direktbus zwischen Villach und Triest sowie ein Stationsbus, der kleinere Bahnhöfe bedient. Das erklärte Rosanna Zernatto-Peschel, Pressesprecherin der ÖBB.
Die Anschlüsse zwischen Zug und Bus seien grundsätzlich gewährleistet. In Triest sei jedoch eine pünktliche Abfahrt erforderlich, so Zernatto-Peschel. Fahrgäste sollten sich vorab über die elektronische Fahrplanauskunft oder in Mobilitätsbüros informieren.
Fahrradmitnahme nur begrenzt möglich
Die Fahrradzüge ins Kanaltal verkehren während der Sperre nicht. In den Ersatzbussen ist die Fahrradmitnahme stark limitiert. Pro Bus können etwa 30 Fahrradplätze im MICOTRA reserviert werden. Eine Reservierung ist verpflichtend, und Reisende werden gebeten, die Kapazitäten zu berücksichtigen, erklärte die Pressesprecherin.
Nachtzüge über Brenner umgeleitet
Für Reisende mit Nachtzügen ergeben sich Umwege, da der Nachtverkehr über den Brenner umgeleitet wird. Die Nachtverkehrsverbindungen entfallen daher. Ab Villach steht jedoch ein Schienenersatzverkehr zu den Destinationen im Süden zur Verfügung, so Zernatto-Peschel.
Die ÖBB versichern, dass betroffene Kunden gut betreut werden. An den Bahnhöfen werden Kundenlenker eingesetzt, in Villach werden zusätzlich Wegweiser aufgestellt.
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