Bahnübergang in Pabing erhält Lichtsignale und Warnsystem

Die Eisenbahnkreuzung in Pabing wird mit Lichtsignalen und einem akustischen Warnsignal ausgestattet. Hintergrund ist die geplante Betriebswerkstätte der Salzburger Lokalbahn, die zu mehr Zugverkehr führen wird, so der ORF.
Die Eisenbahnkreuzung in Pabing soll künftig technisch gesichert werden. Geplant sind Lichtsignale und ein akustisches Warnsignal. Der Grund für die Nachrüstung ist laut Salzburg Linien die neue Betriebswerkstätte der Salzburger Lokalbahn, durch die mehr Züge auf der Lokalbahnstrecke verkehren werden.
Im April vergangenen Jahres war Alexander Manninger an dieser Stelle tödlich verunglückt. Er kollidierte mit seinem Auto mit einer Garnitur der Salzburger Lokalbahn. Nach dem Unfall forderten mehrere Parteien eine bessere Absicherung des Bahnübergangs.
Vier Bahnübergänge behördlich geprüft
Die Salzburg Linien hatten beantragt, insgesamt vier bisher nicht technisch gesicherte Bahnübergänge zwischen Salzburg und Bürmoos behördlich überprüfen zu lassen. Dies erfolgte im Zusammenhang mit der geplanten Betriebswerkstätte.
In einem Bescheid vom Juli wird festgehalten, dass die Eisenbahnkreuzung in Pabing derzeit ordnungsgemäß gesichert sei. Die vorgeschriebenen Sichtverhältnisse würden sogar übertroffen. Laut Salzburg Linien ereigneten sich dort zwischen 2012 und dem tödlichen Unfall im April weder Unfälle noch Beinaheunfälle.
Ermittlungen noch nicht abgeschlossen
Die Staatsanwaltschaft wartet weiterhin auf das Gutachten des Sachverständigen. Der Abschlussbericht der Polizei liegt seit Juni vor. Wann das Gutachten fertiggestellt wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
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