Baier besuchte Klimaoase in Rannersdorf

Mathias FischerMathias Fischer
Gruppe von Menschen in roten T-Shirts und Jeans vor Bäumen und Sonnenschirmen
© Stadtgemeinde Schwechat

Bürgermeisterin Karin Baier, MSc und Stadtamtsdirektor Mag. Martin Diatel haben am 7. September die Klimaoase der Pfarre Rannersdorf besucht. Die Einrichtung bietet Menschen im Sommer kostenlose Abkühlung und im Winter beheizte Räume.

Bürgermeisterin Karin Baier, MSc und Stadtamtsdirektor Mag. Martin Diatel statteten der Klimaoase in Rannersdorf am 7. September 2026 einen Besuch ab. Bei einem Rundgang führten sie Gespräche mit Anwesenden. Beide dankten den Helferinnen und Helfern sowie der Pfarre für ihr Engagement.

24 Pfarren öffnen ihre Gärten

Seit Anfang Juni stellen 24 Pfarren in Wien und Niederösterreich ihre Pfarrgärten und Räumlichkeiten als kostenlose Klimaoasen zur Verfügung. Rund 500 Freiwillige empfangen dort die Gäste. In Niederösterreich gibt es heuer neun Standorte, darunter Rannersdorf, Paasdorf, Ziersdorf, Katzelsdorf, Mödling, Gaaden, Leopoldsdorf und zwei in Wiener Neustadt.

Die Hitze im Sommer belastet besonders Menschen in kleinen, aufgeheizten Wohnungen oder jene, die sich Urlaub oder Freibadbesuche nicht leisten können. Für sie sind kühle und geschützte Orte eine wichtige Unterstützung.

1.000 Besucher in Niederösterreich

In Niederösterreich wurden bisher rund 30 Öffnungstage durchgeführt und etwa 1.000 Besucherinnen und Besucher erreicht. Die endgültige Auswertung für die Saison 2026 erfolgt nach deren Ende. Im Sommer dienen die Pfarrgärten zur Abkühlung, in den Wintermonaten stehen beheizte Räumlichkeiten zum Aufwärmen offen.

Die Klimaoasen bieten kostenlose Getränke und kleine Mahlzeiten. Angesichts steigender Lebenshaltungs-, Energie- und Lebensmittelkosten sind sie eine wertvolle Anlaufstelle. Auch obdachlose Menschen nutzen die Angebote als geschützten Aufenthaltsort.

Orte der Begegnung gegen Einsamkeit

Neben der Abkühlung stehen Begegnung und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher können mit Freiwilligen und anderen Gästen ins Gespräch kommen und gemeinsam Zeit verbringen. Gerade im ländlichen Raum sind soziale Kontakte von besonderer Bedeutung.

„Die vergangenen Wochen und Monate haben deutlich gezeigt, wie wichtig die Klimaoasen für viele Menschen sind“, so Mila Willingshofer, Projektkoordinatorin der Caritas-Klimaoasen. Die hohe Zahl an Besuchen bestätige den großen Bedarf an kostenlosen, kühlen Rückzugsorten. Ihr Dank gelte den 24 Pfarren und den rund 500 Freiwilligen, ohne deren Solidarität und Einsatz das Angebot nicht möglich wäre.

Von Juni bis September 2025 wurden knapp 6.380 Besuche in den Klimaoasen verzeichnet. Für 2026 wird die Gesamtbilanz erst nach Ende der laufenden Saison vorliegen.

Quelle: https://www.schwechat.gv.at/Klimaoasen_Kuehle_Orte_wertvolle_Begegnungen

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