Falsch entsorgte Lithium-Batterien lösen häufig Brände aus

Mona HopfingerMona Hopfinger
Feuerwehrauto mit brennender Batterie im Müll, Sammelbox für Batterien daneben
© Mit KI (Gemini) generiert

Immer mehr Batterien und Akkus landen im Restmüll – mit gefährlichen Folgen. Österreichweit kommt es täglich zu bis zu sechs Brandereignissen in Abfallbetrieben, so der ORF.

Johannes Wildner von den IKB warnt vor der falschen Entsorgung von Batterien und Akkus. Diese sollten zu Hause sicher aufbewahrt und zu einer Sammelstelle gebracht werden. Für die Zwischenlagerung empfiehlt er eine Box oder alte Marmeladengläser – keinesfalls dürften sie in den Restmüll gelangen.

Die Abfallwirtschaft kämpfe mit der starken Zunahme von Akkus und Batterien im Abfall. Wildner appelliert an die Bevölkerung, keine akkubetriebenen Gegenstände über den Restmüll zu entsorgen.

Gefahr durch Pressung im Müllfahrzeug

Auch funktionsfähige Batterien oder Akkus könnten durch äußere Einflüsse zur Gefahrenquelle werden. Herkömmliche Müllfahrzeuge pressen den Müll zusammen und verdichten ihn, um mehr Platz zu schaffen. Wird dabei eine Batterie beschädigt, könne es bereits im Müllauto zu brennen beginnen – und später auch in den Sortieranlagen.

Das sei vergleichbar damit, „wie wenn man eine Batterie in einen Mixer hineinschmeißt“, erklärt Wildner.

Österreichweit täglich mehrere Brandereignisse

Die Abfallwirtschaftsbetriebe verzeichnen österreichweit bis zu sechs Brandereignisse pro Tag. Falsch entsorgte Lithium-Batterien sind häufige Ursachen für diese Brände, die nicht nur Sicherheitsrisiken darstellen, sondern auch wertvolle Rohstoffe zerstören.

Allein in Innsbruck werden laut IKB jährlich rund 200 Tonnen an Problemstoffen abgegeben. Etwa 20 Tonnen davon kommen bei den Sammelaktionen der Kommunalbetriebe zusammen, die vom 12. bis 17. Oktober in allen Stadtteilen stattfinden.

Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3374473/

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