Baufirma plant eigenes Depot für Baustellenabfälle

Pia ProdingerPia Prodinger
© Monstera Production / Pexels (Symbolbild)

Eine Baufirma aus Altenmarkt will im Gewerbegebiet eine eigene Lagerfläche für Beton- und Asphaltabbruch errichten. Das Material soll recycelt und wiederverwendet werden, so der ORF.

Ein Bauunternehmen aus Altenmarkt möchte künftig Beton- und Asphaltmaterial aus dem Straßenbau selbst lagern und aufbereiten. Derzeit müssen Firmen für die Ablagerung solcher Materialien Deponiebetreiber bezahlen. Mit einer eigenen Anlage im Gewerbegebiet will das Unternehmen diese Kosten einsparen.

Das geplante Lager soll überdacht werden und über versiegelte Flächen verfügen. Laut den Projektverantwortlichen würden dadurch Boden und Wasser nicht beeinträchtigt. Die Anlage ist für eine jährliche Kapazität von knapp 30.000 Tonnen ausgelegt. Täglich wären bis zu 50 Lkw-Fahrten erforderlich, wie aus den vorliegenden Unterlagen hervorgeht.

Recycling und Wiederverwendung geplant

Das Abbruchmaterial aus Straßen- und Kanalbau soll in der Anlage zwischengelagert, recycelt und zerkleinert werden. Anschließend ist der erneute Einsatz im Bau vorgesehen. Die Firma will diese Prozesse in Eigenregie durchführen, anstatt externe Deponiebetreiber zu beauftragen.

Zu Lärm, Grundwasser und Staubemissionen der Abfallbehandlungsanlage liegen bereits Gutachten vor. Kontaminiertes Material, etwa von Tankstellen, werde nach den geltenden Vorschriften behandelt, betonen die Projektbetreiber.

Genehmigung seit Jahren ausständig

Das Unternehmen verfolgt das Vorhaben bereits seit sechs Jahren. Die behördliche Genehmigung steht jedoch noch aus.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3368158/

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