Baumgartner kritisiert Landbauer nach Ardo-Schließung

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach der Schließung des Ardo-Werks in Groß-Enzersdorf wirft die ÖVP-Abgeordnete Angela Baumgartner dem FPÖ-Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer vor, parteipolitische Angriffe zu starten, statt konkrete Hilfe zu leisten.

Die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Angela Baumgartner fordert FPÖ-Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer auf, angesichts der Werksschließung in Groß-Enzersdorf Verantwortung zu übernehmen. Statt mit Schuldzuweisungen gegen die Bundesregierung Stimmung zu machen, sollte er sich für die betroffenen Menschen einsetzen.

„Die Menschen im Marchfeld brauchen jetzt konkrete Unterstützung und keine politischen Schuldzuweisungen“, erklärt die Abgeordnete aus dem Bezirk Gänserndorf. Wer angesichts der Sorgen hunderter Arbeitnehmer und bäuerlicher Familien nur Presseaussendungen gegen die Bundesregierung verfasse, habe den Ernst der Lage nicht verstanden. Sie fragt, ob Landbauer noch für das Land Niederösterreich arbeite oder nur mehr gegen die Bundesregierung.

ÖVP fordert konstruktive Zusammenarbeit

Baumgartner betont, politische Arbeit bestehe nicht nur darin, ständig Aussendungen gegen etwas zu verfassen, sondern vor allem darin, für etwas zu arbeiten. Während sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und viele andere für die Region einsetzten, sollte auch der Landeshauptfrau-Stellvertreter Verantwortung für Niederösterreich übernehmen.

Die angekündigte Schließung des Ardo-Werks sei ein schwerer Schlag für die gesamte Region. Umso wichtiger sei es nun, gemeinsam an konkreten Perspektiven für die betroffenen Beschäftigten und Gemüsebauern zu arbeiten. Die Menschen erwarteten sich zu Recht, dass die politisch Verantwortlichen an einem Strang ziehen, statt sich gegenseitig mit Vorwürfen zu überbieten, so die ÖVP-Abgeordnete.

Quelle: OTS

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