Bautechnik-Praktikantin sammelt Erfahrungen in Belgien

Pia ProdingerPia Prodinger
Kühe grasen auf einer Wiese vor einem Wald unter blauem Himmel
© ortweinschule.at

Selina-Elena Moldovan absolvierte im Rahmen von Erasmus+ ein einmonatiges Praktikum in einem Architekturbüro in St. Vith. Dabei lernte sie neue Software kennen und lebte bei einer Gastfamilie auf einem Jugendlager.

Die Bautechnik-Studentin Selina-Elena Moldovan verbrachte heuer einen Monat in St. Vith, Belgien, um dort im Zuge des Erasmus+-Programms praktische Erfahrungen zu sammeln. Ihr Praktikumsplatz befand sich im Architekturbüro Mario Palm.

Während ihres Aufenthalts machte sich Moldovan mit neuen Computerprogrammen vertraut. Sie arbeitete mit SketchUp und Vectorworks, zwei Softwarelösungen, die ihr bis dahin unbekannt waren. Dadurch erweiterte sie ihre Fachkenntnisse im Architekturbereich und erhielt Einblicke in den Arbeitsalltag eines Architekturbüros. Als besonders interessant empfand sie die Besichtigungen größerer Bauprojekte vor Ort.

Unterkunft bei Gastfamilie mit Tieren

Die Unterkunft vermittelte der Bürochef. Moldovan wohnte auf einem Jugendlager bei einer Gastfamilie. Sie fühlte sich dort von Beginn an wohl und gut aufgehoben. Das Gelände glich einem kleinen Bauernhof mit zahlreichen Tieren, darunter Esel, Schafe, Hühner und Kühe. Gemeinsam mit ihrer Gastgeberin kümmerte sie sich um die Versorgung der Tiere.

Die An- und Abreise erfolgte per Flugzeug und anschließend mit dem Auto.

Ausflüge nach Brüssel, Luxemburg und Aachen

In ihrer Freizeit unternahm Moldovan viel mit der Gastfamilie. Sie besuchte Konzerte, ging gemeinsam essen und erkundete die Stadt. Dabei lernte sie viele neue Menschen kennen.

An den Wochenenden nutzte sie die Gelegenheit, andere Städte und Länder in der Umgebung zu besuchen. Ihre Reisen führten sie unter anderem nach Brüssel, Luxemburg und Aachen.

Besonders in Erinnerung bleiben werden ihr die Erfahrungen aus dem Architekturbüro, die neu erlernten Programme und die Baustellenbesichtigungen. Auch die Zeit mit der Gastfamilie und die neuen Bekanntschaften werden ihr im Gedächtnis bleiben.

Ihr Fazit: Das Auslandspraktikum in Belgien sei eine sehr schöne und abwechslungsreiche Erfahrung gewesen, die sie jederzeit wiederholen würde. Ihr Tipp an andere: „Seid offen für Neues und nutzt die Zeit so gut wie möglich. Es lohnt sich, nicht nur zur Arbeit zu gehen, sondern auch das Land, die Menschen und die Umgebung kennenzulernen. Gerade die Dinge, die man vorher nicht geplant hat, können zu den schönsten Erinnerungen werden.“

Quelle: https://www.ortweinschule.at/sankt-vith-belgien-2026-erasmus.htm

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