Begegnungszone in Salzburg beschlossen – ÖVP dagegen

Der Bauausschuss der Stadt Salzburg hat die Verkehrsberuhigung und Neugestaltung zwischen Karajanplatz und Museumsplatz beschlossen. KPÖ, SPÖ und Grüne stimmten dafür, die ÖVP lehnte das Projekt ab.
Im Bauausschuss der Stadt Salzburg wurde die künftige Verkehrsberuhigung und Umgestaltung des Bereichs zwischen Karajanplatz und Museumsplatz beschlossen. Eine Mehrheit aus KPÖ, SPÖ und Grünen votierte für das Vorhaben. Geplant sind mehr Grün- und Aufenthaltsflächen sowie eine stärkere Berücksichtigung des Fuß- und Radverkehrs und des öffentlichen Verkehrs.
Die KPÖ begrüßte den Beschluss und sieht darin einen Beitrag zu einer attraktiveren und stärker auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichteten Innenstadt.
ÖVP stimmt gegen eigenes Projekt
Das Stimmverhalten der ÖVP sorgte für Verwunderung. Die Begegnungszone in der Innenstadt sei auch ein ÖVP-Projekt gewesen, das Barbara Unterkofler als damals für die Planung zuständige Vizebürgermeisterin vorangetrieben habe, so die KPÖ. Nun wolle die ÖVP nichts mehr davon wissen und ziehe aus der Luft gegriffene Argumente heran, um sich gegen das Projekt zu stellen.
KPÖ-Gemeinderat Peter Weiss kritisierte, dass ein Gutachten verlangt werde, das bereits existiere und im Amtsbericht ausführlich zitiert werde. Dies erwecke den Eindruck, dass die ÖVP nur ihren eigenen Zickzack-Kurs zu rechtfertigen versuche. „Um die Sache geht es da schon lange nicht mehr. Das ist schade, aber eine Gemeinderatsmehrheit wird das Projekt trotzdem auf Schiene bringen“, sagte Weiss.
Quelle: https://salzburg.kpoe.at/aktuelles/begegnungszone-innenstadt-mehrheitlich-beschlossen
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