Bella Ban erhält Kärntner Landes-Kulturpreis posthum

Pia ProdingerPia Prodinger
Kärntner Landes-Kulturpreis 2026 mit Trophäe, Skulptur und Buch vor hellblauem Hintergrund
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Kärntner Landesregierung hat am Dienstag entschieden, den Landes-Kulturpreis 2026 posthum an die Künstlerin Bella Ban zu vergeben. Die 68-Jährige war am 30. Juni verstorben. Zusätzlich wurden zwölf weitere Kultur- und Wissenschaftspreise beschlossen.

Die Kärntner Landesregierung hat in ihrer Sitzung am Dienstag beschlossen, den Landes-Kulturpreis 2026 posthum an Bella Ban zu verleihen. Die Künstlerin verstarb am 30. Juni im Alter von 68 Jahren. Die Entscheidung folgte den Empfehlungen des Kärntner Kulturgremiums, wie Landeshauptmannstellvertreterin Gabriele Schaunig (SPÖ) vor Journalisten bekannt gab.

Schaunig bezeichnete es als schmerzlich, dass Ban selbst nicht mehr erfahren konnte, dass das Kulturgremium die Entscheidung getroffen hatte. „Aber mit dieser Verleihung posthum werden wir in unserer Erinnerungskultur das Gedenken an die Künstlerin wahren und den Stellenwert ihrer Kunst sichtbar machen“, sagte die Kulturlandesrätin. Ban sei eine der „herausragendsten Künstlerinnen Kärntens“ gewesen, deren Schaffen von Skulpturen bis hin zu Texten reichte. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Würdigungs- und Anerkennungspreise vergeben

Neben dem Hauptpreis wurden drei Würdigungspreise zu je 8.000 Euro beschlossen. Diese gehen an Hubert Sielecki (Elektronische Medien/Fotografie/Film), Stephan Weiss (Naturwissenschaften/technische Wissenschaften) und Barbara Frediani-Gasser (Architektur und Verdienste um die Baukultur).

Der mit 7.000 Euro dotierte Anerkennungspreis für besondere Leistungen im Bereich der freien Kulturarbeit wurde heuer dem Verein Neues Volkskino zugesprochen, vertreten durch Obmann Robert Schabus.

Acht Förderungspreise an Nachwuchskünstler

Die acht Förderungspreise zu je 5.000 Euro gehen 2026 an Assunta Abdel Azim Mohamed (Bildende Kunst), Birgit Fuchs (Darstellende Kunst), Laura Roth (Elektronische Medien/Fotografie/Film), Davor Stojanovski (Literatur), Hannah Fheodoroff (Musik), Peter Puntigam (Volkskultur), Anna Anderwald (Wissenschaft - Geistes- und Sozialwissenschaften) und Raphaela Wutte (Wissenschaft - Naturwissenschaften/technische Wissenschaften).

Quelle: APA

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