Benjamin Karl setzt Snowboard-Karriere fort

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Olympiasieger aus Wilhelmsburg im Bezirk St. Pölten bleibt dem Snowboarden treu. Ursprünglich wollte Benjamin Karl nach seinem Triumph in Italien eine Radsport-Karriere starten, doch nun hat er sich umentschieden, so der ORF.

Nach seinem Olympiasieg 2026 in Italien hatte Benjamin Karl eigentlich den Wechsel zum Radsport geplant. Ein Start bei Olympia im Cyclocross war sein Traum. Doch die Entwicklungen im Sommer führten zu einem Umdenken. „Über den Sommer sind allerdings einige Dinge passiert, die so nicht vorhersehbar waren. Dazu hat sich das Gefühl extrem verstärkt, dass ich ganz einfach ein Snowboarder bin, der gerne Rad fährt“, sagte der Sportler aus Wilhelmsburg.

Der fünffache Weltmeister erklärte zudem, dass sich seine Perspektive auf den professionellen Snowboardsport gewandelt habe. Nach 30 Jahren in der Sportart seien viele Aspekte zur Selbstverständlichkeit geworden. Die jüngsten Erlebnisse hätten ihm jedoch vor Augen geführt, dass nichts als gegeben hingenommen werden dürfe. Er habe wieder schätzen gelernt, welch umfangreiche Unterstützung er über die Jahre erhalten habe.

Weltmeisterschaft in Vorarlberg im Fokus

Der Medaillengewinner freue sich darauf, seine Laufbahn gemäß dem Motto „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ weiterzuführen. Mit der Heim-WM im Montafon im kommenden März stehe bereits das nächste große Ereignis bevor, so Karl.

Christian Galler, Sportlicher Leiter Snowboard im ÖSV, äußerte sich zu der Entscheidung: Er habe in den vergangenen Tagen mehrere Gespräche mit Karl geführt und dabei den starken Eindruck gewonnen, dass der Alpin-Boarder noch weitere Pläne verfolge.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3369389/

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