Bergbäuerinnen im Alpenraum: Vortrag in Thüringen

Am 4. November findet in Thüringen ein Salonvortrag zur Bedeutung der Berglandwirtschaft im Alpenraum statt. Eine Soziologin der Universität Innsbruck beleuchtet die Herausforderungen und die unverzichtbare Rolle der Bergbäuerinnen.
Die Villa Falkenhorst lädt am 4. November 2026 von 09.30 bis 11.30 Uhr zu einem Salonvortrag nach Thüringen ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Bergbäuerinnen und Bergbauern im Alpenraum unverzichtbar sind. Die Veranstaltung findet in Flugelin 3, 6712 Thüringen statt.
Assoz. Prof. Dr. Rike Stotten vom Institut für Soziologie der Universität Innsbruck widmet sich der Berglandwirtschaft und ihrer Zukunftsfähigkeit. Dabei geht es um die Frage, wie diese Wirtschaftsform trotz wachsender ökonomischer Belastungen und struktureller Veränderungen weiterbestehen kann.
Mehr als Produktion
Die Berglandwirtschaft wird nicht nur als Produktionsform betrachtet, sondern als umfassende Lebensweise. Sie prägt seit Generationen die Kulturlandschaft und bietet gleichzeitig Raum für innovative Ansätze. Besonders hervorgehoben wird ihre Funktion als sozialer Zusammenhalt in den Dörfern, wo landwirtschaftliche Arbeit, gemeinschaftliche Strukturen und lokale Identität eng verknüpft sind.
Beitrag zu Biodiversität und Klimaschutz
Der Vortrag beleuchtet auch die vielfältigen Leistungen der Berglandwirtschaft für den Erhalt der Biodiversität sowie ihren Beitrag zum Klima- und Landschaftsschutz. Diskutiert wird, welche Rolle Identität, Wissen und nachhaltige Praxis für eine zukunftsfähige Entwicklung spielen können.
Abschließend wird erörtert, welche gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Bergbäuerinnen und Bergbauern auch künftig ihre zentrale Rolle im Alpenraum wahrnehmen und ihren Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten können.
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