Bergrettung befreit erschöpfte Wanderer in Karawanken

Pia ProdingerPia Prodinger
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

In den Karawanken mussten zwei Wanderer aus dem Bezirk Klagenfurt-Land in der Nacht gerettet werden. Sie hatten sich auf dem Weg vom Koschutahaus zum Potoksattel verirrt und waren völlig erschöpft, so der ORF.

Die beiden Wanderer brachen am Koschutahaus zu einer Tour in Richtung Potoksattel auf. Gegen 21.30 Uhr setzten sie einen Notruf ab, weil sie wegen völliger Erschöpfung und der einbrechenden Dunkelheit nicht mehr weiterkamen. Nach eigenen Angaben hatten sie sowohl die Länge der Strecke als auch die durch die hohen Tagestemperaturen erhöhte körperliche Belastung unterschätzt.

Rettung auf 1.800 Metern Seehöhe

Zehn Mitglieder der Bergrettung Ferlach sowie ein Alpinpolizist machten sich auf den Weg zu den in Not geratenen Personen. Gegen Mitternacht konnten die Retter die beiden auf rund 1.800 Metern Seehöhe ausfindig machen. Die Wanderer waren vom markierten Weg abgekommen und in steiles Gelände geraten.

Die Frau und der Mann waren unterkühlt, hatten aber keine Verletzungen erlitten. Nach einer Erstversorgung wurden sie gesichert und in Begleitung der Einsatzkräfte zurück zum Koschutahaus gebracht. Dort kamen sie gegen 3.30 Uhr an. Anschließend konnten beide die Heimreise selbstständig antreten. Die beiden waren für die Wanderung entsprechend ausgerüstet.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3365322/

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