Rotes Kreuz Salzburg und Salzburger Bergrettung vertiefen Zusammenarbeit

Das Rote Kreuz Salzburg und die Salzburger Bergrettung intensivieren ihre Kooperation. Künftig können jährlich bis zu fünf Bergretterinnen und Bergretter eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvieren.
Die Salzburger Bergrettung und das Rote Kreuz Salzburg haben ihre Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Rettungssanitätern ausgeweitet. Bis zu fünf aktive Mitglieder der Bergrettung können pro Jahr an der Ausbildungsakademie des Roten Kreuzes die entsprechende Qualifikation erwerben. Die Kooperationsvereinbarung wurde am 1. Oktober 2026 unterzeichnet.
Durch die Ausbildung sollen Bergretter ihre Erfahrung im alpinen Gelände mit einer fundierten sanitätsdienstlichen Qualifikation kombinieren. Dies soll die medizinische Versorgung in schwierigem Terrain verbessern.
Qualifizierte Erstversorgung im Gebirge
Wolfgang Farkas, Landesarzt der Salzburger Bergrettung, zeigte sich erfreut über die neue Vereinbarung. „Dieser Schritt ermöglicht uns, Bergrettungssanitäter:innen auszubilden und damit die medizinische Versorgung im alpinen Gelände weiter zu verbessern“, erklärte er. Unter schwierigsten Bedingungen sei neben der technischen Rettung auch eine qualifizierte sanitätsdienstliche Erstversorgung von entscheidender Bedeutung.
Clemens Ebster, Landesrettungskommandant a.i., betonte die Bedeutung der organisationsübergreifenden Kooperation. Eine gute Patientenversorgung lebe von fachlicher Kompetenz und einer starken Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen. Die gemeinsame Ausbildung komme allen zugute, die am Berg auf rasche Hilfe angewiesen sind.
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