Bergrettung Salzburg trainierte am Riemannhaus

23 Bergretterinnen und Bergretter absolvierten von 25. Juli bis 1. August eine intensive Ausbildungswoche auf dem Riemannhaus im Steinernen Meer. Dabei standen Kameradenrettung und spezielle Rettungstechniken im Mittelpunkt.
Die Bergrettung Landesorganisation Salzburg führte ihren zweiten Felskurs auf dem Riemannhaus in 2.177 Meter Seehöhe durch. 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trainierten eine Woche lang verschiedene Rettungstechniken im alpinen Gelände.
Zum Auftakt mussten die Bergretterinnen und Bergretter eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Dabei wurden ihre Kletterfähigkeiten sowie ihr Wissen über Seil- und Sicherungstechniken getestet. Die Prüfung soll ein einheitliches Niveau in der Ausbildung sicherstellen.
Praxisnahe Übungen in Kleingruppen
Nach anfangs wechselhaftem und kühlem Wetter herrschten an den letzten vier Kurstagen sommerliche Temperaturen. Die Bedingungen für die Ausbildung im Hochgebirge waren damit optimal.
Aufgeteilt in sechs Kleingruppen übten die Einsatzkräfte verschiedene Techniken. Auf dem Programm standen Klettern, behelfsmäßige Bergungen und der Aufbau von Sicherungsanlagen. Zudem trainierten sie Rettungstechniken mit Spezialausrüstung wie Dyneema-Seilen und führten eine Dolinen-Rettung durch.
Bei mehreren alpinen Touren lag der Fokus auf Tourenplanung, Orientierung sowie sicherem Auf- und Abstieg in schwierigem Terrain.
Training mit Polizeihubschrauber
Ein Höhepunkt war der Einsatz eines Polizeihubschraubers der Flugpolizei Salzburg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten das Einweisen des Hubschraubers sowie Arbeiten und Fliegen am Tau unter realistischen Bedingungen üben. Die Bergrettung bedankte sich für die Unterstützung durch das Team der Flugpolizei.
Quelle: https://www.bergrettung-salzburg.at/news/2-felskurs-intensive-ausbildungswoche-am-riemannhaus
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