„Berlinger“ – humoristischer Monolog über Glauben und Moral
Ein toter Mesner wartet auf den Himmel – und beginnt, sein Leben zu hinterfragen. Marcus Harm spielt in der satirischen Produktion „Berlinger“ einen Einzelgänger zwischen schwarzem Humor und existenziellen Zweifeln.
Der Mesner Berlinger ist verstorben und wartet nun auf seine Abholung. Er erwartet den Engel des Herrn und den Einzug in den Himmel, schließlich hat er zeit seines Lebens versucht, anständig und gläubig zu sein. Doch es erscheint niemand.
Im Wartesaal zieht der Tote Bilanz: über Glauben und Kirche, über Sünde und Moral, über verpasste Chancen, Frauen, Beichte und Buße. Mit bissigem Humor und Sarkasmus erinnert er sich an die kleinen Abgründe seines vermeintlich untadeligen Lebens. Seine Gewissheit gerät dabei zunehmend ins Wanken.
Marcus Harm verkörpert die Titelfigur als eigensinnigen, selbstgerechten und zugleich berührend menschlichen Einzelgänger. Die Inszenierung bewegt sich zwischen schwarzem Humor, Satire und der Frage, ob ein Leben nach Vorschrift wirklich erfüllt war.
Die Regie führt Armin Weber. Das Stück ist eine Mundartfassung nach „Firlinger“ von Norbert Silberbauer.
Die Premiere fand am 15. Oktober um 20.30 Uhr statt. Weitere Aufführungen folgen am 17., 18., 22., 24., 25., 28., 29. und 31. Oktober sowie am 1. November. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 18 Uhr.
Reservierungen sind per E-Mail an theatermobil@live.at oder via Signal/WhatsApp unter 0664 3424709 möglich. Der Eintritt beträgt 25 Euro.
Die Aufführungsrechte liegen beim Theaterverlag Sessler in Wien.
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