Beschwerden gegen Volksschullehrer jahrelang ignoriert

Bereits vor rund zehn Jahren gab es Elternbeschwerden wegen Belästigungen durch einen Volksschullehrer. Auch im Herbst 2025 wurden ähnliche Hinweise gemeldet, doch die zuständigen Stellen erfuhren davon nichts, so der ORF.
Bildungsdirektor Rudolf Mair bestätigte, dass mündliche Meldungen über unangemessene Berührungen an der Schule eingegangen seien, aber nicht korrekt weiterverfolgt wurden. „Ich glaube, dass Beschwerden in Richtung unangemessener Berührungen oftmals nicht ernst genug genommen werden“, erklärte Mair.
Die Hinweise auf Belästigungen von Kindern durch den Lehrer seien in der Schule geblieben und nie an die vorgesehenen Instanzen weitergeleitet worden. Laut Mair sei aus den Akten nicht ersichtlich, dass das Kinderschutzteam informiert wurde.
Disziplinarverfahren gegen Schulpersonal
Jenen Personen an der Schule, die von den Vorwürfen Kenntnis hatten, drohen nun disziplinäre Konsequenzen, weil sie die Meldungen nicht weitergegeben haben. Welche Maßnahmen konkret ergriffen werden, ließ der Bildungsdirektor offen.
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