Betrüger geben sich als ID Austria und Banken aus

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Kriminelle versuchen derzeit mit gefälschten SMS und Anrufen an Bankdaten zu gelangen. Die Gemeinde Niedernsill warnt vor einer Kombinationsmasche im Namen der ID Austria.

Derzeit kommt es vermehrt zu Betrugsversuchen, bei denen sich Täter als ID Austria oder als Bankmitarbeiter ausgeben. Die Gemeinde Niedernsill warnt vor der perfiden Masche, mit der Kriminelle an das Ersparnis ihrer Opfer gelangen wollen.

So gehen die Betrüger vor

Die Täter nutzen eine mehrstufige Methode: Zunächst erhalten Betroffene eine gefälschte SMS mit dem Hinweis, dass ihre ID Austria ablaufe. Ein darin enthaltener Link führt auf eine nachgebaute Website.

Dort werden die Opfer aufgefordert, Zugangsdaten sowie IBAN oder Kreditkartendaten einzugeben. Kurz darauf erfolgt ein Anruf von angeblichen Bank- oder Behördenmitarbeitern. Diese drängen die Betroffenen unter einem Vorwand dazu, Überweisungen oder Codes in der ID-Austria- oder Banking-App freizugeben.

Darauf sollten Sie achten

Die Gemeinde Niedernsill gibt wichtige Verhaltensregeln bekannt: Für die Verlängerung der ID Austria werden niemals IBAN oder Kreditkartennummer benötigt. Behörden und Banken rufen zudem nicht an, um persönliche Daten abzufragen oder Apps einzurichten.

Betroffene sollen niemals Push-Nachrichten oder TAN-Codes während eines Telefonats bestätigen. Für die ID Austria sollten ausschließlich die App Digitales Amt oder die offizielle Website id-austria.gv.at genutzt werden.

Was tun im Betrugsfall?

Wer bereits Daten eingegeben oder Geld verloren hat, sollte sofort die Bank kontaktieren, um Konto und Karten sperren zu lassen. Zudem ist umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Quelle: https://www.niedernsill.salzburg.at/Warnung_vor_Betrug_Gefaelschte_Anrufe_und_SMS_zur_ID_Austria_

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