Betrüger prellte Autoverkäufer um 12.000 Euro

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein rumänischer Staatsbürger steht im Verdacht, in mehreren Bundesländern Fahrzeugkäufer betrogen zu haben. Die Polizei ordnet dem 40-Jährigen Betrügereien in Niederösterreich, Wien und Tirol sowie eine Urkundenfälschung in Kärnten zu.

Ein 40-jähriger Rumäne wurde nach Österreich ausgeliefert, nachdem ihn deutsche Behörden auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls festgenommen hatten. Ihm werden mehrere Betrügereien beim Fahrzeugkauf vorgeworfen. Ein 29-jähriger Komplize wurde angezeigt.

Betrug in Hausleiten brachte Ermittlungen ins Rollen

Die Ermittlungen begannen, nachdem die beiden Verdächtigen im Februar einem Verkäufer in Hausleiten im Bezirk Korneuburg einen Pkw abgeluchst hatten. Vor Ort zahlten sie 2.000 Euro bar an. Den restlichen Kaufpreis von 7.000 Euro beglichen sie jedoch nie, stattdessen brachen sie den Kontakt ab.

Bei der Tat sollen die Männer gefälschte Ausweise sowie Kennzeichen verwendet haben, die bereits 2011 in Tschechien als gestohlen gemeldet worden waren.

Festnahme und weitere Tatvorwürfe

Der 40-Jährige wurde am 12. August festgenommen und anschließend nach Österreich überstellt. Die Ermittler ordnen ihm weitere Straftaten zu, bei denen zwei Fahrzeuge erbeutet wurden. Die Gesamtschadenssumme beläuft sich auf 12.000 Euro.

Nach einer vorübergehenden Inhaftierung in der Justizanstalt Wien-Josefstadt kam der Beschuldigte gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder frei. Sein 29-jähriger staatenloser Komplize wurde der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt.

Quelle: APA

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