Betrug in Oberwart: Mann verliert fünfstelligen Betrag

Mathias FischerMathias Fischer
Online-Betrug: Warnung vor 7 Überweisungen über 78.000 € am Bankomaten
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein 59-Jähriger aus dem Burgenland ist Opfer einer Betrugsmasche geworden. Nach einer gefälschten E-Mail der ÖGK und einem anschließenden Anruf eines falschen Bankmitarbeiters überwies er einen hohen fünfstelligen Eurobetrag, so der ORF.

Ein 59-jähriger Mann aus dem Burgenland ist Anfang August Betrügern zum Opfer gefallen. Am 1. August erreichte ihn eine E-Mail, die vermeintlich von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) kam. Darin wurde er aufgefordert, seine persönlichen Daten zu aktualisieren. Der Mann hielt die Nachricht für echt und gab die geforderten Informationen preis.

Zwei Tage später meldete sich ein unbekannter Anrufer, der sich als Mitarbeiter seiner Bank ausgab. Der Betrüger behauptete, es seien unberechtigte Abbuchungen vom Konto erfolgt. Er bot an, das Geld zurückzuerstatten.

Sieben Überweisungen am Automaten

Der 59-Jährige begab sich daraufhin zu einer Bankfiliale in Oberwart. Dort tätigte er am Einzahlungsautomaten insgesamt sieben Überweisungen auf unterschiedliche österreichische Konten. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Eurobetrag.

Der Betrug flog erst auf, als die echte Servicestelle der Bank den Mann kontaktierte. Dieser erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.

Warnung der Landespolizei

Die Landespolizeidirektion Burgenland hat Ermittlungen aufgenommen. Gleichzeitig warnt sie eindringlich vor derartigen Betrugsmaschen. Bürgerinnen und Bürger sollten bei verdächtigen E-Mails oder Anrufen besonders wachsam sein.

Die Polizei rät, persönliche Daten nicht leichtfertig preiszugeben. Im Zweifelsfall sollte die Echtheit von Kontaktaufnahmen immer überprüft werden.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3365667/

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